Nike: Anti-Doping-Agentur Chef fordert Entschuldigung für Oregon Project
Der Chef der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA hat im Fall des mittlerweile aufgelösten Nike Oregon Projects erneut schwere Vorwürfe gegen den amerikanischen Sportartikelhersteller erhoben. Nike mit Chef Mark Parker an der Spitze habe genau gewusst, was bei dem Projekt unter Leitung des mittlerweile gesperrten Startrainers Alberto Salazar vorgegangen sei. «Athleten wurden misshandelt im Nike Oregon Project, um zu siegen. Das hat keinen Wert, es ist widerlich», sagte Travis Tygart der «Sport Bild». Nike, das die Leichtathletik als dominanter Sponsor «im Würgegriff hat», solle zudem endlich zugeben, «dass unfassbare Fehler gemacht wurden» und sich bei den betroffenen Athleten entschuldigen.
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