Der Sportartikelriese Nike hat im vergangenen Geschäftsquartal die ersehnte Umsatzwende im US-Heimatmarkt geschafft und dank vieler Produktneuheiten mehr verkauft und verdient als erwartet. In den drei Monaten bis Ende Mai stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar (1,0 Mrd Euro), wie der Adidas-Rivale am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

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Starke internationale Geschäfte - insbesondere in China - ließen die Erlöse um kräftige 13 Prozent auf 9,8 Milliarden Dollar steigen. In Nordamerika, wo sich Nike seit längerem schwertut, gab es ein Umsatzplus von drei Prozent. Vorstandschef Mark Parker freute sich, dass die Innovationen von Nike gut ankamen und strich die Rückkehr zum Wachstum im Heimatmarkt als besonderen Erfolg heraus.

Die Prognosen der Analysten wurden mit den Quartalszahlen klar übertroffen. Entsprechend positiv fiel die Reaktion der Wall Street aus - der Aktienkurs kletterte nachbörslich zunächst um mehr als fünf Prozent. Bei den Anlegern kam neben den Ergebnissen auch gut an, dass Nike für die kommenden vier Jahre ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 15 Milliarden Dollar ankündigte. (dpa)

 

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