Nike erhält 11 Millionen US-Dollar Schadensersatz wegen Fälschung und Verletzung des Produktdesigns
Juristischer Sieg für das US-amerikanische Unternehmen Nike. Eine Jury an einem US-Bundesgericht hat einen Gesamtschadensersatz von elf Millionen US-Dollar zugesprochen. Der Betrag dient dem Schutz des Produktdesigns, dem sogenannten Trade Dress, des Sneaker Modells 'Dunk'. Er richtet sich auch gegen den weltweiten Verkauf gefälschter Nike-Produkte, die über soziale Medien und Influencer:innen-Netzwerke beworben wurden.
Am US-Bundesgericht für den Central District of California verurteilte eine achtköpfige Jury den Influencer Nicholas Tuinenberg und seine Bekleidungsmarke Divide the Youth zu einem Schadensersatz von elf Millionen US-Dollar. Die Vorwürfe umfassen die Fälschung und Verletzung mehrerer ikonischer Marken von Nike. Dazu gehören die Namen Nike und Air Jordan, die Logos Swoosh und Jumpman sowie das Produktdesign der Nike Dunks.
Die Jury erklärte das Unternehmen Divide the Youth außerdem für die Verletzung des eingetragenen Produktdesigns des Dunk-Modells für haftbar, wie die Anwält:innen von DLA Piper, die Nike vertraten, in einer Mitteilung erklärten. Nike wurden acht Millionen US-Dollar Schadensersatz nach dem Lanham Act sowie drei Millionen US-Dollar Strafschadensersatz zugesprochen.
„Das Urteil ist ein wichtiger Schritt im weltweiten Kampf ikonischer Marken gegen Fälschungen. Es bestätigt, dass das Produktdesign der Nike Dunks auch dann verletzt wird, wenn Drittmarken den Swoosh ersetzen“, betonte Tamar Duvdevani, US-Leiterin der Abteilung für Marken-, Urheber- und Medienrecht bei der Kanzlei DLA Piper. Der Swoosh ist das berühmte Logo von Nike, das 1971 von der Grafikstudentin Carolyn Davidson an der Portland State University entworfen wurde.
Das Team von DLA Piper wurde von Tamar Duvdevani aus New York geleitet. Es umfasste die Partner:innen Staci Trager aus Los Angeles und Marc Miller aus New York sowie die Associates Oscar Orozco-Botello aus Los Angeles, Jared Greenfield, Maegan Stanley und Lucas Uhm, die alle aus New York stammen.
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