Österreichischer Einzelhandel schließt 2025 mit Umsatzplus ab
Die österreichische Einzelhandelsbranche konnte ihren Umsatz im vergangenen Jahr steigern. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturreport hervor, den das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) im Auftrag des nationalen Handelsverbands erstellt hat.
Der Gesamtumsatz der Branche ohne Kfz und Tankstellen habe sich 2025 auf 79,5 Milliarden Euro belaufen, erklärte der Handelsband Österreich am Donnerstag in einer Mitteilung. Damit sei er gegenüber dem Vorjahr nominal um 2,9 Prozent und real – also preisbereinigt – um 0,7 Prozent gewachsen.
Der Handelsverband Österreich hofft für 2026 auf ein „Jahr der schrittweisen Erholung“
Rainer Will, der Geschäftsführer des Handelsverbands Österreich, zeigte sich Angesichts der weiteren Erkenntnisse der Studie zuversichtlich für das laufende Jahr. Die Erwartungen der österreichischen Handelsunternehmen seien derzeit „laut WIFO so hoch wie seit vier Jahren nicht mehr“, betonte er in einem Statement. „Die Signale für eine Rückkehr der Konsumfreude mehren sich. Unser neuer Konjunkturreport zeigt: Der Handel kommt jetzt aus der Defensive. Wenn dieser Trend anhält, kann 2026 zu einem Jahr der schrittweisen Erholung werden.“
Will forderte aber gleichzeitig eine Verbesserung der Rahmenbedingungen. „Doch selbst wenn die Umsätze langsam anziehen, die Kostenbelastung für unsere Unternehmen bleibt enorm“, betonte er. „Deshalb brauchen wir Reformen auf allen Ebenen des Staates, um wieder wettbewerbsfähig arbeiten zu können.“
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