Otto Group baut nachhaltiges Modesortiment aus

Die Otto Group macht bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie weiter gute Fortschritte und erreichte in allen Bereichen Höchstwerte: 2017 erhöhte sie die Ordermenge für nachhaltige Baumwolle bei Eigen- und Lizenzmarken auf 78 Prozent. Zeitgleich sanken die CO2-Emissionen im Vergleich zu 2006 um 42 Prozent. Dies gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom heutigen Mittwoch bekannt.

Ziel ist es, bis 2020 bei Eigen- und Lizenzmarken ausschließlich Baumwolle aus nachhaltigem Anbau einzusetzen. Die Otto Group setzt dabei insbesondere auf Baumwolle aus der Initiative Cotton made in Africa (CmiA), denn im Vergleich zu konventioneller Baumwolle verursacht CmiA-zertifizierte Baumwolle bis zu 40 Prozent weniger Treibhausgasemissionen und spart durch den Ausschluss künstlicher Bewässerung rund 2.100 Liter Wasser pro Kilogramm im globalen Vergleich.

Otto Group half 2017, mehr als 57 Milliarden Liter Wasser zu sparen

Mit der Abnahme von mehr als 27.100 Tonnen CmiA-zertifizierter Baumwolle im Jahr 2017 hat die Otto Group somit dazu beigetragen, dass mehr als 57 Milliarden Liter Wasser beim Baumwollanbau eingespart wurden.

Auch in anderen Segmenten liegt der Otto Group Nachhaltigkeit am Herzen: So ist etwa bei FSC-zertifizierten Produkten der Anteil am gesamten Möbelsortiment der Otto Group im Jahr 2017 um sechs Prozentpunkte auf 52 Prozent gestiegen, was einer Menge von mehr als 32.000 Artikeln entspricht. Die Otto Group ist der größte Möbel-Onlinehändler im DACH-Raum und gehört damit weiter zu den Vorreitern und leistet mit dem Angebot zertifizierter Holzmöbel einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Artenschutz.

Selbst für Kataloge und Werbemittel setzt der internationale Handels- und Dienstleistungskonzern zunehmend nachhaltiges Papier ein: Im vergangenen Jahr konnte der Anteil auf 43 Prozent erhöht werden, was einer Menge von mehr als 85.000 Tonnen entspricht. Gleichzeitig senkte die Otto Group ihren gesamten Papierverbrauch für Kataloge und Werbemittel um etwa 10 Prozent. Im vergangenen Jahr wurde zudem die Erhöhung der Zielwerte der Papierstrategie über 2018 beschlossen: Bis 2019 soll der Anteil an FSC-zertifiziertem Papier 55 Prozent, bis 2020 60 Prozent betragen.

Otto Group baut nachhaltiges Modesortiment aus

CO2-Ausstoß konnte 2017 ebenfalls reduziert werden

Durch die Steigerung des Anteils an nachhaltiger Baumwolle und Papier sowie dem Einsatz von FSC-zertifizierten Holzmöbeln konnte die Otto Group auch den Ausstoß des klimaschädlichen Gases CO2 weiter erheblich reduzieren. Sie ist damit auf gutem Weg, ihre ambitionierte Klimaschutzstrategie umzusetzen. Mit ihr verfolgt die Unternehmensgruppe das Ziel, die CO2-Emissionen der rund 400 eigenen Standorte, der Beschaffungs- und Distributionstransporte sowie der Dienstreisen gegenüber dem Basisjahr 2006 zu halbieren.

„Mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie fördern wir nicht nur den bewussten Konsum unserer Kunden. Die Strategie hilft auch mit, den weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialen und ökologischen Anforderungen zu gestalten“, erklärte Dr. Johannes Merck, Direktor Corporate Responsibility bei der Otto Group, in der Pressemitteilung.

Er fügte hinzu, dass der Konzern auch einen maßgeblichen Beitrag beim Erreichen der Ziele der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) leiste. So würden Kunden, die bei der Otto Group Produkte mit einem anerkannten Nachhaltigkeitslabel kaufen, unter anderem aktiv dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und die Lebensbedingungen von Millionen von Menschen zu verbessern.

Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet auch das Sozialprogramm der Otto Group, das sich auf bessere Arbeitsbedingungen und robuste Sozialmanagementsysteme in den Fabriken ihrer Lieferanten konzentriert. In das Programm sollen bis 2020 alle Lieferanten für Eigen-und Lizenzmarken mit Produktionsstätten in Risikoländern integriert werden.

Als integriert gelten Lieferanten, die für alle aktiven Fabriken gültige und akzeptierte Sozialaudits oder Zertifikate zum Zeitpunkt der Produktion nachweisen können. Im Jahr 2017 traf dies auf 91 Prozent der Lieferanten zu, was einen Anstieg um 11 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Dieser ist auf die Konzentration von Lieferanten und eine konsequente Beendigung der Zusammenarbeit mit Lieferanten zurückzuführen, die die Standards nicht erfüllen.

Fotos: Otto Group
 

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