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Pepco Group steigert Profitabilität und forciert Westeuropa-Expansion

Der Handelskonzern Pepco Group N.V.hat seine vorläufigen Zwischenergebnisse für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 (per Ende März) vorgelegt. Die Zahlen stehen im Zeichen eines deutlichen Profitabilitätssprungs sowie einer strategischen Fokussierung auf das textile Kerngeschäft.

Der paneuropäische Discount-Einzelhändler erzielte einen Umsatz von 2,47 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von fünf Prozent. Über das gesamte Halbjahr hinweg erzielte der Konzern ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 3,7 Prozent. Haupttreiber war die Flaggschiff-Marke Pepco, während das bereinigte Gruppen-Gewinnwachstum nach Steuern für das Gesamtjahr dank strikter Kostendisziplin und Margenverbesserungen voraussichtlich um 52,3 Prozent zulegen wird. Aktuell wird mit einem bereinigte Gewinn nach Steuern in Höhe von 198 Millionen Euro gerechnet.

„Über die Umsatzentwicklung hinaus hat sich unsere Profitabilität deutlich verbessert", sagte Pepco-CEO Stephan Borchert.

Fokus auf Bekleidung und General Merchandise zeigt Wirkung

Die Ergebnisse spiegeln die laufende Umsetzung des im März 2025 vorgestellten Transformationsplans wider. Ein zentraler Pfeiler dieser Strategie ist die Vereinfachung der Konzernstruktur durch den sukzessiven Ausstieg aus dem FMCG-Segment (Fast-Moving Consumer Goods). Dadurch konzentriert das Unternehmen seine Ressourcen auf margenstärkere Bekleidungs- und General-Merchandise-Kategorien.

Ohne den dämpfenden Einfluss des FMCG-Ausstiegs lag das flächenbereinigte Umsatzwachstum (LFL) der Gruppe im Halbjahr bei plus 3,6 Prozent. Die Kernmarke Pepco überzeugte dabei mit einem LFL-Wachstum von 4,6 Prozent (ohne FMCG) und verzeichnet damit das sechste Quartal in Folge eine positive flächenbereinigte Entwicklung.

Expansionspläne in Westeuropa angehoben

Verbesserte Filialwirtschaftlichkeit in Westeuropa, insbesondere auf der Iberischen Halbinsel und in Italien, haben das Management veranlasst, das regionale Expansionsziel deutlich anzuheben. Die Gruppe plant nun die Eröffnung von mindestens 600 neuen stationären Filialen in ihren bestehenden westeuropäischen Märkten zwischen dem Geschäftsjahr 2027 und dem Geschäftsjahr 2030. Damit würde sich die regionale Präsenz effektiv verdoppeln.

Im ersten Halbjahr eröffnete die Gruppe netto 61 neue Filialen in ihrem Portfolio. Das europäische Netzwerk umfasst damit insgesamt 4.420 Standorte. Während die Expansion in Süd-, Mittel- und Osteuropa weiterhin zügig voranschreitet, plant die Gruppe auch einen sorgfältig gesteuerten Testlauf neuer Filialen in ausgewählten Gebieten der Ukraine bis Ende des Kalenderjahres 2026. Dabei soll die bestehende Markenbekanntheit unter zurückgekehrten Bürger:innen genutzt werden.

Erweitertes Kapitalrückführungskonzept und strukturelle Veränderungen

Die verbesserte Filialwirtschaftlichkeit in Westeuropa – insbesondere in Italien und auf der Iberischen Halbinsel – veranlasst das Management, die regionalen Expansionsziele anzupassen. Zwischen den Geschäftsjahren 2027 und 2030 plant die Gruppe die Eröffnung von mindestens 600 neuen stationären Filialen in ihren westeuropäischen Bestandsmärkten, was einer effektiven Verdopplung der dortigen Präsenz entspricht.

Zum Ende des Berichtszeitraums betrieb allein die Kernmarke Pepco über 4.000 Standorte in Europa. Während die Expansion im östlichen und südlichen Europa planmäßig fortgeführt wird, bereitet die Gruppe für Ende des Kalenderjahres 2026 auch einen kontrollierten Testlauf mit neuen Filialen in ausgewählten Regionen der Ukraine vor.

Angehobene Jahresprognose und Kapitalrückführung

Aufgrund der starken Performance im Frühjahr hat die Pepco Group ihre Prognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein Wachstum des bereinigten Gruppen-EBITDA im niedrigen zweistelligen Prozentbereich (zuvor: mindestens neun Prozent). Das erwartete berichtete Gesamtumsatzwachstum liegt weiterhin bei sechs bis acht Prozent.

Gestützt auf eine solide Bilanz kündigte der Konzern zudem ein optimiertes Kapitalallokationskonzept an. Für das Geschäftsjahr 2026 ist eine Sonderkapitalrückführung von bis zu 400 Millionen Euro über ein Tender-Verfahren geplant. Ab dem Geschäftsjahr 2027 sollen überschüssige freie Cashflows über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionär:innen fließen, mit dem Ziel, die reguläre Ausschüttungsquote schrittweise auf 40 Prozent zu steigern.

Dealz vor Abspaltung – Neue Impulse im Management

Die Entwicklung der Portfoliomarken verlief indessen zweigeteilt. Während das Pepco-Format den Löwenanteil zum Konzernergebnis beitrug, blieb das Geschäft von Dealz in Polen mit einem LFL-Umsatzrückgang von knapp zehn Prozent rückläufig. Der Konzern hält unverändert an dem Plan fest, den Ausstieg aus dem Dealz-Geschäft bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 vollständig abzuschließen.

Um die Transformation im Modegeschäft personell zu untermauern, vermeldete die Gruppe strategische Neuzugänge: Sabine Zantis-Moeller, zuvor in leitender Marketingfunktion beim Schuheinzelhändler Deichmann, übernahm im März 2026 die Position des Chief Customer Director. Zudem verstärken Robert Pernak als Head of Pricing und Sławomir Nitek als neuer Country Manager für Polen das Führungsteam.

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