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Personalabbau bei Witt-Gruppe

Die Witt-Gruppe plant, fast 230 Stellen abzubauen.

Der zum Hamburger Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group gehörende Bekleidungsanbieter werde im Zuge des Personalabbaus 229 Personen ein Trennungsangebot machen, bestätigte eine Sprecherin auf Anfrage von FashionUnited. Zuvor hatten verschiedene Medien, darunter das Fachmagazin Textilwirtschaft, darüber berichtet. 101 Mitarbeitende würden ein Angebot für Altersteilzeit oder Frühverrentung erhalten, 128 Mitarbeitende Aufhebungsangebote.

Außerdem sei auch ein Einstellungsstopp geplant. Mit diesen Maßnahmen, die das Ergebnis der Verhandlungen mit dem Betriebsrat seien, wolle man betriebsbedingte Kündigungen umgehen. Die Modalitäten der Trennungsangebote sind in einem Interessensausgleich und Sozialplan geregelt und wurden von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern verhandelt, heißt es aus Weiden.

„Über einen bereits vorher umgesetzten Einstellungsstopp und eine restriktive Personalpolitik haben wir die Effekte der natürlichen Fluktuation genutzt“, so die Sprecherin. „Wichtig ist noch zu sagen, dass der Personalabbau nur eine unter mehreren Maßnahmen ist. Zur Kosteneinsparung und zur Optimierung unseres Geschäftsmodells haben wir im Vertrieb und Einkauf Projekte gestartet, die die Witt-Gruppe neu aufstellen – sowohl organisatorisch als auch was die Feinjustierung unserer Marken betrifft, um uns fit zu machen für die Zukunft.“

Es gäbe diverse Gründe für die Witt-Gruppe, warum sie Kosten einsparen muss, dazu gehört die Kaufzurückhaltung, die weite Teile der Textilbranche betrifft und sich auch auf die Umsatzentwicklungen des Unternehmens auswirkt, sowie Kostensteigerungen bei Werbe- und Personalkosten. Außerdem seien in den nächsten Jahren Investitionen in einem dreistelligen Millionenbetrag in die Onlinetransformation geplant, um sich für die Zukunft aufzustellen und sich vom Katalog- zum Multichannel-Anbieter zu entwickeln.


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