Der Sport-Retailer Planet Sports hat beim Amtsgericht in München Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Grund dafür sei drohende Zahlungsunfähigkeit. Das teilte der vom Gericht vorläufig bestellte Insolvenzverwalter Axel Bierbach, der Kanzlei Müller-Heydenreich Bierbach & Kollegen, am Donnerstag mit.

Zur Planet Sports GmbH gehört der Onlineshop planet-sports.de, sowie zehn Läden in Deutschland. Das Unternehmen ist Teil der 21sportsgroup GmbH. Der Geschäftsbetrieb soll auch während der Insolvenz fortgeführt werden. „Die Retail Shops und der Onlineshop sind weiterhin geöffnet und Kunden können dort wie gewohnt einkaufen“, so Bierbach.

Der Insolvenzverwalter und sein Team verschaffen sich aktuell einen Überblick der Situation bei Planet Sports. „Wir werden den Geschäftsbetrieb so schnell wie möglich stabilisieren und bis auf weiteres in vollem Umfang weiterführen”, so Bierbach weiter.

Die rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben vorerst auch verschont. Löhne und Gehälter werden bis einschließlich April durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert. „Wir werden in den nächsten Wochen alle uns zur Verfügung stehenden Optionen mit dem Ziel prüfen, das Unternehmen zu sanieren und für die Zukunft neu aufzustellen,“ teilte Bierbach mit. Kosteneinsparungen und weitere Maßnahmen zur Umstrukturierung sind für die Sanierung geplant. Außerdem solle es bereits Gespräche mit potenziellen Investoren geben.

 

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