Sportartikelhersteller Adidas, der 2006 die US-Marke Reebok erwarb, hofft das diese nach der Kontroverse um den angeblichen Betrug des damaligen Geschäftsführers für Indien im Jahr 2012 wieder aus der Versenkung auftaucht. Dave Thomas, derzeitiger Geschäftsführer von Adidas India ist zuversichtlich, was die Aussichten von Reebok in Indien angeht und glaubt, dass weitere Investitionen in die Marke ihr Wachstumsmomentum ankurbeln werden.

Reebok betreibt derzeit rund 300 Geschäfte in Indien, von denen 40 ‘Reebok Fit Hubs’ sind, die Premium-Produkte verkaufen und ihren Kunden Fitness-Beratungen zur Verfügung stellen. Diese neuen Geschäfte fungieren nicht nur als Einzelhändler, sondern auch als Fitnesszentren, in denen Yoga, Aerobics und andere Arten von Training angeboten werden. Das Unternehmen könnte auch die Premium-Marke ‘Reebok Classic’ durch die Eröffnung eigenständiger Geschäfte nach Indien bringen.

Reebok ist derzeit dabei, sich im Land als Premium-Fitness-Marke zu repositionieren und hat als Teil dieser Strategie mit dem Verkauf von Sportartikeln wie Kricketschlägern aufgehört, um sich ganz auf Fitnessprodukte zu konzentrieren.

Nach der Verwicklung in die Kontroverse um Reebok India hat das Mutterunternehmen Adidas hart daran gearbeitet, sein Image im Land wiederherzustellen, und das angesichts starker Konkurrenz durch Rivalen wie Nike und Puma. Während Reebok sich für sein Wachstum auf fitnessbewusste indische Kunden verlässt, setzt Adidas auf eine Ausweitung seines Angebots als reine Sportmarke mit speziellen Schuhen für verschiedene Sportarten wie Basketball, Kricket und Tennis.

 

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