Reformen zeigen Wirkung: Mulberry verringert Halbjahresverlust um mehr als die Hälfte
Der britische Lederwaren-Spezialist Mulberry Group plc musste in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2025/26 weitere Umsatzeinbußen hinnehmen, konnte aber seinen Verlust erheblich verringern.
In einem am Mittwoch veröffentlichten Zwischenbericht führte das Unternehmen die Ergebnisverbesserung auf „stetige strategische Fortschritte“ bei der Umsetzung seines Reformkonzepts zurück. Die Marke befinde sich „noch am Anfang des Turnarounds“, erklärte CEO Andrea Baldo in einem Statement. Sie gewinne jedoch an „ermutigender Dynamik“, da die Strategie „Back to the Mulberry Spirit“ zu greifen beginne.
In den 26 Wochen vor dem 27. September belief sich der Konzernumsatz auf 53,9 Millionen Britische Pfund (64,7 Millionen Euro) und sank damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um vier Prozent. Das Unternehmen führte die Einbußen auf schwächere Marktbedingungen und die Auswirkungen von Filialschließungen in Asien zurück.
CEO Baldo sieht Mulberry auf dem richtigen Weg
Gleichzeitig konnte Mulberry aber die Bruttomarge von 67 auf 69 Prozent steigern. Gründe hierfür seien „ein höherer Anteil von zum vollen Preis verkauften Produkten und ein diszipliniertes Bestandsmanagement“ gewesen, heißt es in einer Mitteilung.
Zudem sanken die Betriebskosten im Anschluss an eine umfassenden Kostenanalyse um 16 Prozent auf 42,7 Millionen Britische Pfund. So verringerte sich der auf die Anteilseigner entfallende Nettoverlust, der im Vorjahreszeitraum noch bei 15,1 Millionen Britischen Pfund gelegen hatte, um mehr als die Hälfte auf 6,6 Millionen Britische Pfund (7,5 Millionen Euro).
„Wir stärken unsere Marge und verbessern unsere Liquiditätsposition, indem wir einen größeren Fokus auf Verkäufe zum Vollpreis und diszipliniertes Kostenmanagement legen“, erklärte Baldo. Zudem hob er die Auffrischung des Sortiments und die neue kreative Ausrichtung hervor, mit der die Marke die Beziehung zu ihren Kund:innen wieder gestärkt habe. So hätten sich die neuen Taschenmodelle „Roxanne“ und „Hackney“ einer starken Nachfrage erfreut.
Im eigenen Einzelhandel beliefen sich die Erlöse im ersten Halbjahr auf 46,6 Millionen Britische Pfund. Damit gingen sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent zurück. Auf vergleichbarer Fläche sanken sie um zwei Prozent. Einbußen in den USA (-4 Prozent), im asiatisch-pazifischen Raum (-14 Prozent) und in Großbritannien (-10 Prozent) konnten durch ein kräftiges Wachstum in den übrigen europäischen Märkten (+14 Prozent) nicht wettgemacht werden.
Der Umsatz im weltweiten Großhandels- und Franchisegeschäft stieg hingegen um 36 Prozent auf 7,3 Millionen Britische Pfund, was nach Angaben des Unternehmens insbesondere auf neue Partnerschaften mit namhaften britischen Einzelhändlern wie John Lewis, Liberty und Harvey Nichols zurückzuführen war.
CEO Baldo blickt angesichts der jüngsten Entwicklung optimistisch auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft. „Die aktuelle Dynamik gibt uns Zuversicht für die wichtige Handelsperiode vor den Feiertagen“, erklärte er. „Wir konzentrieren uns darauf, den Aufwärtstrend beizubehalten und weiter daran zu arbeiten, langfristig ein stärkeres, widerstandsfähiges Geschäft aufzubauen.“
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