René Lezard: Gläubiger entscheiden sich für Sanierung

Lange sah es so aus, als wäre das insolvente Modeunternehmen René Lezard bald Geschichte, doch nun scheint es doch wieder Hoffnung auf eine Zukunft zu geben. So hat der Gläubigerausschuss unlängst beschlossen, der Schwarzacher Firma nochmals eine Chance zu geben und die Gesellschaft mittels eines Insolvenzplans zu sanieren.

Das Rettungskonzept soll aus mehreren Stufe bestehen. Dazu zählt zunächst die Veräußerung eines Betriebsgrundstücks mit dem Ziel der Verwendung des Erlöses für die Befriedigung der Banken. Weiterhin soll den Gläubigern ein Insolvenzplan vorgeschlagen werden. Danach soll der Geschäftsbetrieb in eine neu zu gründende bzw. für diesen Zweck zu erwerbende Aktiengesellschaft eingebracht werden. Dabei sollen 30 Prozent der Aktien an einen Investor und 70 Prozent an die Gläubiger der Unternehmensanleihe 2012/2017 im Tausch gegen ihre Teilschuldverschreibungen gehen.

Ob der ehrgeizige Plan aufgeht, bleibt abzuwarten. Zunächst müssen die Anleihegläubiger über den Aktientausch in einer Gläubigerversammlung abstimmen und so den Weg für die weiteren Maßnahmen ebnen.

Foto: René Lezard

 

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