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Restrukturierungsplan vorgestellt: Saks Global kommt dem Neustart im Sommer näher

Der insolvente US-amerikanische Handelskonzern Saks Global hat vom zuständigen Gericht die Genehmigung erhalten, seinen Reorganisationsplan den Gläubigern vorzustellen. Mit der Offenlegung kann nun die Abstimmung über das Konzept beginnen. Damit bleibt die Unternehmensgruppe auf Kurs, das laufende Chapter-11-Verfahren im Sommer abzuschließen.

Der Plan stützt sich auf eine Rahmenvereinbarung, die mit Finanzpartnern und dem Ausschuss der unbesicherten Gläubiger getroffen wurde, dem mehrere führende Luxusmarken angehören. Als Teil dieses Prozesses hat die US-Gruppe bereits eine Unterstützungsvereinbarung geschlossen. Darin haben sich Kapitalpartner verpflichtet, eine Finanzierung in Höhe von 500 Millionen US-Dollar bereitzustellen.

Der Konzern legt seinen neuen Fünfjahresplan offen

Die beim Gericht eingereichten Unterlagen enthalten einen auf fünf Jahre angelegten Geschäftsplan, in dem die finanzielle Entwicklung bis zum Geschäftsjahr 2030 prognostiziert wird. Bei dem Bestreben, sich wieder als führender Einzelhändler im Luxussegment zu etablieren, setzt Saks Global setzt demnach auf eine Stabilisierung der Finanzen, Umsatzzuwächse und Effizienzsteigerungen.

Zum Zeitpunkt des Neustarts nach dem Abschluss des laufenden Insolvenzverfahrens rechnet die Gruppe mit einer Liquidität von fast 700 Millionen US-Dollar. Diese Zahl soll durch positiven Cashflow und operative Dynamik weiter wachsen.

Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Geschäftsjahr 2030 einen Bruttowarenwert (GMV) von insgesamt neun Milliarden US-Dollar zu erwirtschaften. Dieses Wachstum basiert auf einem integrierten Einzelhandelsmodell und vertieften Beziehungen zuden Kund:innen.

Gleichzeitig strebt der Einzelhändler bis zum Geschäftsjahr 2030 ein zweistelliges um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) an. Bereits eingeleitet wurden Maßnahmen zur Straffung der operativen Aktivitäten und der Ausstieg aus nicht zum Kerngeschäft gehörenden Bereichen. Der Fokus soll künftig auf dem Verkauf von Luxusartikeln zum vollen Preis liegen.

CEO van Raemdonck lobt „bedeutenden Schritt“

CEO Geoffroy van Raemdonck begrüßte die jüngste Gerichtsentscheidung. „Dieser bedeutende Schritt nach vorn zeigt unsere anhaltende Dynamik auf dem Weg zum Neustart in diesem Sommer“, erklärte er in einem Statement. „Wir schaffen eine starke Grundlage für langfristiges Wachstum und bauen ein stärkeres, fokussierteres Unternehmen auf, das eine führende Position für die US-amerikanischen Luxuskund:innen einnehmen wird.“

Saks Global konnte nach eigenen Angaben zuletzt erhebliche Fortschritte bei der Stabilisierung der Geschäftstätigkeit machen. Mehr als 650 Marken hätten die Warenlieferungen wieder aufgenommen, wodurch Wareneingänge im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar freigegeben wurden, erklärte der Konzern. Dies entspricht demnach über 90 Prozent des für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 erwarteten Warenbestands.

Nach dem Neustart setzt Saks Global auf eine optimierte Ladenpräsenz. Diese wird sich auf Märkte mit einer hohen Dichte an Luxuskonsument:innen konzentrieren. Das Unternehmen will verstärkt auf die Analyse der Kundschaft bauen und so personalisierte Erlebnisse an seinen physischen Standorten und auf den digitalen Plattformen schaffen.

Van Raemdonck räumte, dass es einige Zeit dauern werde, bis die Effekte der Restrukturierung voll zum Tragen kommen. Die aktuellen Verkaufs- und Lagerbestandszahlen würden jedoch die internen Prognosen übertreffen. Das Unternehmen konzentriere sich weiterhin darauf, alle „erforderlichen Meilensteine im Chapter-11-Verfahren zu erreichen“, betonte der Konzernchef. Gleichzeitig bereite es sich darauf vor, seine neue Finanzstruktur zu etablieren und zum normalen Marktbetrieb zurückzukehren.

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