Salvatore Ferragamo meldet Umsatzrückgang im dritten Quartal

Der italienische Modekonzern Salvatore Ferragamo SpA musste dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 wieder einen Umsatzrückgang hinnehmen. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die das Unternehmen am Dienstagabend veröffentlichte.

Im Zeitraum von Juli bis September belief sich der Konzernumsatz demnach auf 207 Millionen Euro. Das entsprach einem Rückgang um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Bereinigt um Wechselkursveränderungen sanken die Erlöse um 3,5 Prozent. Im zweiten Quartal hatte das Unternehmen noch ein Umsatzplus erzielen können.

Der Konzern verwies angesichts des jüngsten Dämpfers in seiner Mitteilung auf die „besonders schwierigen“ Marktbedingungen im dritten Quartal, die aus den anhaltenden geopolitischen Spannungen und der generell verhaltenen Konsumstimmung im Sommer resultierten. Dadurch sei der Aufwärtstrend in einigen wichtigen Märkten gebremst worden, erklärte das Unternehmen. Gleichzeitig habe sich die Tendenz in Asien und insbesondere in China weiter verschlechtert.

Schwierige Rahmenbedingungen und die Nachfrageschwäche in Asien belastet die Entwicklung

Im Großhandelsgeschäft schrumpfte der Quartalsumsatz demnach um 24,2 Prozent (währungsbereinigt -19,1 Prozent). Das Unternehmen begründete die Einbußen unter anderem mit der strategischen Optimierung der Vertriebsqualität und dem stärkeren Fokus auf das Direct-to-Consumer-Netzwerk.

Im eigenen Einzelhandel stiegen die Erlöse um 2,3 Prozent. Dies war laut der Mitteilung auf eine positive Entwicklung der Vollpreis-Umsätze sowie Zuwächse in Nordamerika und Europa zurückzuführen. In Asien sei die Entwicklung hingegen schwächer gewesen.

In den ersten Neun Monaten erzielt das Modehaus ein solides Umsatzplus in Amerika

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres erzielte der Konzern einen Gesamtumsatz in Höhe von 674,8 Millionen Euro. Damit sank er gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent. Währungsbereinigt ergab sich allerdings ein kleines Plus von 0,2 Prozent.

Im eigenen Einzelhandel stieg der Umsatz um 1,9 Prozent (währungsbereinigt +4,0 Prozent) auf 536,5 Millionen Euro, im Großhandelsgeschäfts sank er um 15,0 Prozent (währungsbereinigt -13,4 Prozent) auf 123,4 Millionen Euro.

Aufwärts ging es dabei in den amerikanischen Märkten. In Nordamerika wuchs der Gesamtumsatz um 7,3 Prozent (währungsbereinigt +11,2 Prozent) auf 222,0 Millionen Euro, in Zentral- und Südamerika legte er um 11,2 Prozent (währungsbereinigt +4,8 Prozent) auf 59,1 Millionen Euro zu.

Im Rest der Welt musste das Modehaus allerdings Einbußen hinnehmen. So sank der Neun-Monats-Umsatz in Europa um 8,6 Prozent (währungsbereinigt -7,4 Prozent) auf 161,8 Millionen Euro, in Japan um 12,0 Prozent (währungsbereinigt -2,2 Prozent) auf 50,5 Millionen Euro und in den übrigen asiatisch-pazifischen Märkten um 6,1 Prozent (währungsbereinigt -5,3 Prozent) auf 166,6 Millionen Euro.


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