Sanierung bei Kering: McQueen erwägt laut Gewerkschaften Entlassungen in Italien
Die britische Luxusmarke McQueen könnte ein Drittel ihrer italienischen Mitarbeiter:innen entlassen. Dies geht aus einer Mitteilung von drei lokalen Gewerkschaften vom Mittwoch hervor.
Die Unternehmensleitung hat einen Restrukturierungsplan angekündigt. Dieser sieht laut den Gewerkschaften Filctem CGIL, Femca CISL und Uiltec den Abbau von rund einem Drittel der Gesamtbelegschaft vor. Zudem sollen die Produktionsprozesse reorganisiert werden, um Kosten zu senken. Derzeit entwerfen 120 Mitarbeiter:innen in Italien Kleidung, Schuhe und Taschen für McQueen. Die Produktionsstandorte befinden sich in der Nähe von Florenz und Mailand.
Restrukturierungsplan für McQueen
McQueen bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass „ein formeller Konsultationsprozess mit den Gewerkschaften innerhalb der italienischen Tochtergesellschaft“ eingeleitet worden sei. Die genaue Anzahl der betroffenen Stellen wurde dabei nicht genannt.
Laut Angaben der Markenleitung ist dieser Prozess „Teil der gruppenweiten Bemühungen, das Unternehmen in den nächsten drei Jahren wieder zu nachhaltiger Rentabilität zu führen. Damit wird die Grundlage für die langfristige Zukunft von McQueen geschaffen“.
Bereits im Oktober 2025 hatte die britische Marke die geplante Streichung von 55 Stellen in ihrer Londoner Zentrale angekündigt, in der die Kollektionen entworfen werden. Dies entspricht rund 20 Prozent der dortigen Belegschaft.
Die französische Kering Gruppe, zu der auch Gucci, Bottega Veneta, Saint Laurent und Balenciaga gehören, leidet unter der angespannten Lage auf dem globalen Luxusmarkt. Der Konzernumsatz sank im dritten Quartal 2025 um weitere zehn Prozent auf 3,4 Milliarden Euro.
„Die Unternehmensleitung hat ein äußerst kritisches Wirtschaftsbild für den Zeitraum von 2022 bis 2025 gezeichnet und eine Notsituation beschrieben“, erklärten die italienischen Gewerkschaften. In diesem Zeitraum sei der Umsatz um 60 Prozent zurückgegangen.
Die Gewerkschaften fordern „größte Transparenz hinsichtlich des Industrieplans und der Sanierungsstrategien“. Zudem verlangen sie „die Aktivierung aller Synergien innerhalb des Konzerns, um die sozialen Auswirkungen der Restrukturierung so gering wie möglich zu halten“. Dies gelte insbesondere für die Partnerunternehmen, die für die Produktion verantwortlich sind.
Ein Treffen mit Luca De Meo, der als neuer Geschäftsführer mit der Sanierung des Kering-Konzerns betraut wurde, ist für den 5. Februar in Italien geplant.
Kering zeigte sich am Mittwoch „überzeugt, dass diese Maßnahmen die Position von McQueen auf dem globalen Luxusmarkt stärken werden. Sie ermöglichen es der Marke, sich besser an ihre strategischen Ziele und operativen Bedürfnisse anzupassen“.
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