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Schärfere Corona-Regeln ab Montag in Sachsen-Anhalt

Von DPA

6. Dez. 2021

Business

Foto: David Visnjic/Andolu Agency via AFP

Die Landesregierung in Sachsen-Anhalt hat schärfere Corona-Maßnahmen beschlossen. Vom kommenden Montag an sollen dann etwa auch im Einzelhandel nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt haben, wie die Staatskanzlei in Magdeburg am Samstag mitteilte. Dabei gibt es den Angaben zufolge aber eine ganze Reihe Ausnahmen. Die neue Eindämmungsverordnung gilt zunächst bis zum 23. Dezember.

Von der sogenannten 2G-Regel ausgenommen sind demnach der Lebensmittelhandel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, E-Zigaretten-Geschäfte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker und Hörgeräte-Akustiker, Tankstellen, Zeitschriftenläden, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarf- und Futtermittelmärkte, Kfz-Teile-Verkaufsstellen, Fahrradläden, Bau- und Gartenmärkte, Poststellen und der Großhandel.

Künftig ist auch bei Volksfesten und Sportveranstaltungen ebenso wie bei Veranstaltungen von Chören das sogenannte 2G-plus-Modell verpflichtend. Das heißt, dass sich Geimpfte und Genesene zusätzlich noch testen lassen müssen, um Zutritt zu erhalten. Für Ungeimpfte gelten ab Montag zudem strenge Kontaktbeschränkungen für Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum: Laut der Verordnung dürfen sich nur noch Personen eines Haushalts mit bis zu zwei weiteren Personen eines anderen Haushalts treffen. Ausgenommen davon sind Kinder unter 14 Jahren.

Auch für Sport- und Kultur-Großveranstaltungen gelten neue Obergrenzen. Demnach darf maximal die Hälfte der örtlichen Kapazität ausgelastet, höchstens aber dürfen 5000 Personen in geschlossenen Räumen und maximal 15 000 Personen im Freien eingelassen werden. In den Schulen gilt künftig Maskenpflicht für alle Klassenstufen - auch im Unterricht. Während der Ferienzeit sind Schulkinder von den vorgeschriebenen Testpflichten nicht mehr ausgenommen.

Private Feiern von Geimpften und Genesenen sind laut Verordnung zulässig, Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen aber ausschließlich im Rahmen einer professionellen Organisation. (dpa)

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