Schmuck- und Uhrenbranche für Wiedereröffnung der Läden ab Februar

Die vom Lockdown hart getroffene Schmuck- und Uhrenbranche hat in einem offenen Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine baldige Lockerung der Corona-Auflagen gefordert. "Wir bitten Sie (...) eindringlich, dem Nonfood-Einzelhandel ab dem 1. Februar die Wiedereröffnung unter Hygieneauflagen zu ermöglichen", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Schreiben der Hamburger GZ Goldschmiede Zeitung als nach eigenen Angaben offiziellem Organ der Handwerksverbände. Zudem sollten die Finanzhilfen schnell und unkompliziert fließen.

Den Angaben zufolge wird die Initiative von 264 Unternehmen unterstützt. Zu ihnen gehören neben selbstständigen Juwelieren und Goldschmieden aus dem gesamten Bundesgebiet auch Handelsketten, Uhren- und Schmuckmarken, Edelsteinschleifereien, Unternehmensdienstleister und Messen.

"Firmenhistorien, die oft über viele Jahrhunderte zurückreichen, drohen aufgrund der Einschränkungen 2021 für immer zu enden", heißt es in dem Brief. Mehr als ein Drittel der Schmuck- und Uhrengeschäfte bange um die Existenz. Die Branche habe bereits zum ersten Shutdown im Frühjahr 2020 viel Geld in die Hand genommen, um ausgefeilte Hygienekonzepte zu installieren. Nun aber fehlten Perspektiven. "Die Geschäftsschließungen ohne absehbares Ende sowie das schleppende Anlaufen der Finanzhilfen sorgen bei Juwelieren und Goldschmieden nachhaltig für Frustration." (dpa)

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