Nach langen, schwierigen und intensiven Verhandlungen hat die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) einen neuen Manteltarifvertrag mit bundesweiter Gültigkeit unterzeichnet, meldet die Pressestelle des HDS/L Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie e.V.

Die Gewerkschaft IG BCE hatte im September 2016 neben den Lohn- und Gehaltstarifverträgen alle Manteltarifverträge der deutschen Schuhindustrie zum 31. Dezember 2016 gekündigt. Der neue Manteltarifvertrag ist zum 1. Mai 2019 in Kraft getreten und hat eine Laufzeit bis 31. Dezember 2025. Er regelt jetzt die Arbeitsbedingungen sowohl für gewerbliche als auch für kaufmännisch/technische Angestellte.

Der Manteltarifvertrag entspricht der neuesten Rechtsprechung und ist geschlechterneutral. Außerdem enthält der Vertrag erstmals Regelungen für voll- und teilkontinuierliche Schichtbetriebe und schafft die Möglichkeit flexible Arbeitszeitregelungen von 32 bis 47 Wochenstunden zu treffen.

HDS/L Hauptgeschäftsführer Manfred Junkert freut sich, dass damit ein moderner Flächentarifvertrag mit bundesweiter Geltung geschaffen werden konnte und Belastungen für Arbeitgeber weitgehend vermieden werden konnten. Junkert: „Nach den langwierigen und sehr schwierigen Verhandlungen konnte schlussendlich ein zukunftsfähiger Konsens mit der Gewerkschaft gefunden werden.“

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie entstand 1997 durch Fusion der IG Bergbau und Energie mit der IG Chemie-Papier-Keramik und der Gewerkschaft Leder.

 

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