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Shein unterstützt Mode-Stipendium in Frankreich

Die gemeinnützige Organisation Vox Populi und der Ultra-Fast-Fashion-Anbieter Shein haben zusammen das Stipendium 'Future Fashion Talents' ins Leben gerufen. Dieses soll jungen Französ:innen in prekären finanziellen Situationen helfen soll, ihr Studium an Modeschulen zu finanzieren.

Nach dem Start von Pop'Skills, einem Modeprogramm für junge Menschen aus benachteiligten Vierteln, bieten die Organisation Vox Populi und Shein nun 'Future Fashion Talents' an. Dieses Stipendium richtet sich an junge Menschen, die im akademischen Jahr 2026-2027 eine Ausbildung an einer Modeschule anstreben. Bewerbungen müssen vor dem 18. Juni 2026 eingereicht werden.

„Für den Aufbau dieses Programms wollten wir mit einem Akteur zusammenarbeiten, der uns bei der von uns angestrebten Skalierung unterstützen kann“, so Edwige-Laure Mombouli, Generaldirektorin von Vox Populi, in der Pressemitteilung. „Die Unterstützung von Shein war eine naheliegende Wahl. Das Unternehmen ist ein wichtiger Akteur für zugängliche Mode und entspricht den Erwartungen einer ganzen Generation.“

Insgesamt sollen 50 junge Talente in ganz Frankreich unterstützt werden, wobei nur die Studiengebühren abgedeckt werden. Diese können je nach Situation der Stipendiat:innen und den Kosten der Ausbildung bis zu 9.000 Euro pro Studienjahr betragen.

Insgesamt entspricht dies einer fast vollständigen Deckung an einigen Privatschulen oder einer teilweisen Deckung an den teuersten Institutionen.

Neben einer angespannten finanziellen Situation müssen die Bewerber:innen zwischen 16 und 30 Jahre alt sein. Sie müssen in Frankreich oder den französischen Überseegebieten wohnen. Außerdem müssen sie zu modebezogenen Studiengängen zugelassen oder darin eingeschrieben sein, wie Design, technische Berufe, Management oder Marketing.

Die Bewerbungen werden nach mehreren Kriterien bewertet: soziale Situation; kreatives Potenzial; Motivation; akademischer Hintergrund und die Stimmigkeit des beruflichen Projekts.

Diese Initiative erinnert an die Kontroverse um eine Partnerschaft zwischen dem Fashion Institute of Design & Merchandising und dem Ultra-Fast-Fashion-Riesen. Darüber berichtete The Guardian im Jahr 2023. Das Programm umfasste zwölf Stipendien in Höhe von 40.000 US-Dollar für Modestudierende. Im Gegenzug konnten die Stipendiat:innen auch gebeten werden, Stücke für die Plattform zu entwerfen.

Die Initiative löste innerhalb der Schule starken Protest aus. Ein:e Studierende:r prangerte die Partnerschaft an und bezeichnete sie als widersprüchlich zu den erklärten Nachhaltigkeitsverpflichtungen der Einrichtung. Eine Petition sammelte daraufhin mehr als 4.500 Unterschriften. Die Schule verteidigte den Austausch und verwies auf die hohen Studienkosten und die fehlenden Finanzierungsmöglichkeiten für die Studierenden. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich die französischen Modeschulen positionieren werden.

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