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Sosandar steigert Halbjahresumsatz um mehr als die Hälfte

Von Jan Schroder

27. Nov. 2019

Business

Der britische Online-Modeanbieter Sosandar Plc hat seinen Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2019/20 kräftig gesteigert. Allerdings fiel auch der Verlust deutlich höher aus als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus einem Zwischenbericht hervor, den der E-Commerce-Spezialist am Mittwoch vorlegte.

In den Monaten April bis September kam Sosandar auf einen Umsatz in Höhe von 2,82 Millionen Britischen Pfund (3,30 Millionen Euro). Das bedeutete ein Wachstum um 53 Prozent gegenüber der ersten Hälfte des vorigen Jahres. Die Zahl der Bestellungen stieg nach Angaben des Unternehmens um 47 Prozent auf der 64.709, ihr Durchschnittswert ging allerdings um sieben Prozent auf 97,55 Britische Pfund zurück. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte das Unternehmen die Retourenquote von 52 auf 49 Prozent senken.

Gleichzeitig stiegen allerdings die Verwaltungsausgaben um 44 Prozent auf 4,29 Millionen Britische Pfund. Das Unternehmen begründete die höheren Kosten mit Investitionen in die Förderung zukünftigen Wachstums. Diese Maßnahmen, etwa die erste TV-Kampagne des Labels, würden bereits Wirkung zeigen, erklärte Sosandar: Im September und Oktober seien die Umsätze jeweils mehr als doppelt so hoch gewesen wie in den entsprechenden Vorjahresmonaten. Erst einmal sorgten die gesteigerten Aufwendungen aber für tiefrote Zahlen: Der operative Verlust wuchs um 41,1 Prozent auf 2,78 Millionen Britische Pfund, der Nettofehlbetrag lag bei 2,79 Millionen Britische Pfund (3,26 Millionen Euro) um damit um 41,3 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert.

Foto: Sosandar Facebook-Page