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Spreadshirt steigert Jahresumsatz um knapp 19 Prozent

Von Jan Schroder

13. Mai 2020

Der deutsche Print-on-Demand-Anbieter Spreadshirt hat im vergangenen Geschäftsjahr erneut ein kräftiges Umsatzplus erzielt. „2019 war ein fantastisches Jahr für Spreadshirt. Wir haben unsere Profitabilität weiter gesteigert und im Bereich Team- und Gruppenbestellungen wesentliche Marktanteile übernommen“, erklärte CEO Philip Rooke am Dienstag in einer Mitteilung. Derzeit leidet das Unternehmen wie die gesamte Bekleidungsbranche unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Für das zweite Halbjahr hegt das Management aber „hohe Umsatzerwartungen“.

2019 erzielte Spreadshirt einen Umsatz in Höhe von 131 Millionen Euro. Damit wurde das Vorjahresniveau um 18,8 Prozent übertroffen. „Die Hauptwachstumstreiber waren größere B2C- und B2B-Aufträge in den Spreadshirt-Geschäftsbereichen Create-Your-Own und TeamShirts“, erläuterte die in Leipzig ansässige Firma. „Daneben konnten sich auch alle anderen Unternehmenseinheiten deutlich verbessern und verzeichnen eine Bewegung hin zum B2B-Markt.“

Für 2020 hatte sich das Unternehmen ursprünglich ein Umsatzziel von 150 Millionen Euro gesetzt – doch dann kam die Corona-Krise. Covid-19 stelle Spreadshirt vor „immense Herausforderungen“, räumte Rooke ein. „Wir verzeichnen einen hohen Nachfragerückgang im Bereich Teambestellungen, da jegliche sozialen Ereignisse und Großveranstaltungen abgesagt sind.“ Dafür würden derzeit „personalisierte Geschenk- und Einzelbestellungen“ sehr gut laufen: „Wir sehen hier bereits ein Wachstum von 68 Prozent“, erklärte der Vorstandschef.

Solche Lichtblicke stimmen Rooke optimistisch: „Daher sind wir sehr zuversichtlich, dass wir als profitables und gut aufgestelltes Unternehmen die aktuelle Krise meistern und mit viel neugewonnener Erfahrung weiter durchstarten werden“, erklärte er. Die für das laufende Jahr vorgesehenen Expansionsprojekte würden jedenfalls wie geplant umgesetzt. So will die Firma das Segment TeamShirts in den USA starten und den Service „Spreadshirt Print-on-Demand“ (SPOD), der seit 2018 in den Vereinigten Staaten angeboten wird, nun auch nach Europa bringen.

Bilder: Spreadshirt