Ssense-Gründer erhalten Zustimmung für Übernahmeangebot
Die Gründer:innen des kanadischen Luxuseinzelhändlers Ssense haben die gerichtliche Genehmigung für ihr Übernahmeangebot erhalten. Damit blockierten sie eine Vereinbarung von Kreditgeber:innen, die eine Liquidation des Unternehmens anstrebten.
Der Oberste Gerichtshof von Quebec informierte den Berater des Unternehmens, Ernst & Young, dass das Angebot der Gründer:innen – der Brüder Rami, Bassel und Firas Atallah – zusammen mit ihrem strategischen Partner angenommen wurde. Infolgedessen wurde die Transaktion am 13. Februar abgeschlossen.
In einer Erklärung gegenüber mehreren Medien, darunter Bloomberg, sagte das Unternehmen: „Nach Monaten der Unsicherheit markiert der Abschluss der Transaktion einen wichtigen Meilenstein. Er bestätigt unsere Fähigkeit, Ssense langfristig weiter aufzubauen.“
Das in Montreal ansässige Unternehmen Ssense beantragte Mitte 2025 Gläubigerschutz und leitete ein gerichtlich genehmigtes Restrukturierungsverfahren nach dem kanadischen CCAA ein. Dies ermöglichte die Fortführung des Betriebs.
Anschließend wurden Finanzberater:innen hinzugezogen, um den Betrieb zu stabilisieren. Dies führte zu einer Zwischenfinanzierung von 40 Millionen US-Dollar, die zur Bewältigung der wachsenden Schulden des Unternehmens beitrug.
Spekulationen über das Streben der Atallah-Brüder nach vollständigem Eigentum kamen im September auf. Damals enthüllten Medienberichte, dass die Familie in den Verkaufsprozess für das von ihnen 2003 gemeinsam gegründete Unternehmen eingestiegen war.
Gericht bewertet Angebot der Gründer:innen als ‘bestes Ergebnis’ für Stakeholder:innen
Laut Gerichtsdokumenten, die WWD einsehen konnte, unterbreiteten die Gründer:innen Anfang Dezember 2025 zunächst ein Barangebot von 20 Millionen US-Dollar. Nachdem dieses abgelehnt wurde, erhöhten sie ihr Angebot auf 58,5 Millionen US-Dollar. Zusätzlich übernahmen sie Verbindlichkeiten in Höhe von 18,2 Millionen US-Dollar (etwa 16,85 Millionen Euro), was den Gesamtwert auf 78 Millionen US-Dollar erhöhte.
Damit traten sie gegen eine Gruppe von Kreditgeber:innen an, die von Investissement Quebec und RBC angeführt wurde. Diese Gruppe sprach sich gegen den Verkauf und für eine Liquidation des Unternehmens aus.
Das Gericht entschied jedoch, dass die Fortführung des Unternehmens das „beste Ergebnis für die Schuldner:innen und alle Stakeholder:innen“ sei. Dies würde es Ssense ermöglichen, einen „erheblichen Teil“ seiner Mitarbeitenden zu behalten. Zudem könnten die Lieferant:innen ihre Geschäftsbeziehung mit dem Unternehmen aufrechterhalten.
In der Erklärung der Gründer:innen hieß es weiter: „Mit dem Abschluss der Transaktion blicken wir mit Klarheit und Zuversicht nach vorne. Wir bleiben unserem Ziel verpflichtet: die Kultur voranzubringen und eine Plattform zu bieten, um den Stimmen, die sie prägen, Gehör zu verschaffen. Wir sind unserer Gemeinschaft für ihre Unterstützung in dieser Zeit dankbar.“
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