Die Strenesse AG hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2014/2015 schwarze Zahlen geschrieben. Bei einem Nettoumsatz in Höhe von 19,9 Mio. Euro erwirtschaftete das Modeunternehmen in den ersten sechs Monaten einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 0,8 Mio. Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte das EBIT deutlich im Minus gelegen. Das Modelabel konnte damit im zweiten Quartal den Erfolgskurs des ersten Quartals nochmals beschleunigen und die Ertragskraft weiter steigern. Unter dem Strich erwirtschaftete Strenesse sogar einen Jahresüberschuss nach Zinsen und außerordentlichen Aufwendungen.

Die Vorlage der Zahlen erfolgte im Rahmen der Eröffnung des neuen Showrooms in Düsseldorf sowie dem Verkaufsstart der Haupt-Kollektion Herbst/Winter 2015. Auf einer Gesamtfläche von rund 530 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen, verkauft STRENESSE im neuen Showroom Damenoberbekleidung und Accessoires an den internationalen Handel. Das Unternehmen hat weitere Showrooms in München, Mailand, New York und Tokio. Zudem betreibt das Modeunternehmen derzeit zehn eigene Geschäfte und Outlets im In- und Ausland.

"Strenesse hat im zweiten Quartal seine Ergebnisse weiter verbessert. Wir sind auf einem sehr guten Weg, um nachhaltig schwarze Zahlen zu schreiben", sagt Restrukturierungsvorstand Michael Pluta. Auch in einem herausfordernden Marktumfeld arbeitet das Modelabel profitabel. Die Sanierungsmaßnahmen, die das Unternehmen seit Anfang 2014 umsetzt, zahlen sich merklich aus. Das Unternehmen hat die gesamte Organisation und die Kernprozesse neu aufgesetzt und führt ein strigentes Kostenmanagement.

Ein schneller Verkauf ist keine Sanierung

Zum Investorenthema erkärt Michael Pluta: "Mit der Investorensuche haben wir uns überhaupt noch nicht beschäftigt. Unser Unternehmen ist für das gesamte Geschäftsjahr und darüber hinaus durchfinanziert. Zuerst geht es darum, Strenesse nachhaltig zu sanieren. Ein schneller Verkauf ist keine Sanierung. Ich gehe davon aus, dass wir das Investorenthema ab Sommer 2015 aktiv angehen werden."

Markt honoriert Kollektionen

"Wir werden den eingeschlagenen Weg auch im zweiten Halbjahr fortsetzen und uns weiter positiv entwickeln. Besonders optimistisch stimmt uns, dass der Markt unsere Kollektionen honoriert", sagt Finanzvorstand Gerhard Geuder. Seit Anfang 2015 hat Strenesse ein neues Werbegesicht. Die Berliner Kostümbildnerin und Fotografin Aino Laberenz repräsentiert erstmals die aktuelle Kampagne für Frühjahr/Sommer 2015.

Die Frühjahr/Sommer Kollektion ist dynamisch und elegant mit klaren Schnitten; ein Sport-Couture Look, der eine Brücke zwischen Kreativität und Business schlägt. Kostüme setzen neue Trends mit prägnanten Silhouetten. Bei den Accessoires ist das Formenspektrum groß - es reicht von Minibags über Shopper und Bagpacks bis zu Traveler Bags und großen Hobo-Schultertaschen.

Die Herbst/Winter Kollektion von Strenesse ist reich an Kontrasten. Große Winterkaro, militärisch inspirierte Kostüme, hauchfeine Rollis, Überjacken aus Doubleface-Wolle und rustikale Doppelreiher. Weitere Highlights sind Seidenkleider, Hippiepants, Schleifenblusen, Ballonärmel, Amazonenröcke und extralange, schmale Hosen.

Die Strenesse AG ist ein deutsches Modeunternehmen mit Sitz in Nördlingen und wird von den beiden Vorständen Michael Pluta und Gerhard Geuder geleitet. Ein Designteam um Creative Director Natalie Acatrini entwickelt die Kollektionen. Das 1949 in Nördlingen gegründete Unternehmen ist neben dem deutschsprachigen Raum in allen wichtigen internationalen Märkten wie Italien, Japan, USA, Osteuropa und Russland vertreten. Zum Unternehmen gehören Vertriebstochtergesellschaften mit Showrooms in Düsseldorf, Müchen, Mailand, Tokio und in New York. Mit Beginn der Saison Herbst/Winter 2013 werden sämtliche Linien inklusive ihrer jeweiligen Accessoires unter der Kernmarke Strenesse geführt. (dpa-afxp)

 

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