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Studie: Einzelhändler:innen fahren Wachstumspläne angesichts des globalen Drucks zurück

Globale Einzelhändler:innen werden bei ihren Wachstumsstrategien angesichts des zunehmenden wirtschaftlichen und geopolitischen Drucks vorsichtiger. Dies geht aus einer neuen Studie des World Retail Congress (WRC), Incisiv und Manhattan Associates hervor.

Die Studie wurde auf dem diesjährigen WRC vorgestellt, der gestern in Berlin startete und bis zum 29. April andauert. Laut der Studie verfolgen derzeit weniger als eine:r von sechs Manager:innen im Einzelhandel eine aggressive Expansion. Die meisten konzentrieren sich stattdessen auf Kostenkontrolle, betriebliche Effizienz und selektives Wachstum.

‘Die Gewissheit ist verschwunden…’

Die Untersuchung, die auf den Angaben von 336 globalen Führungskräften der C-Ebene basiert, zeigt eine deutliche Verschiebung der Prioritäten. Dies gilt insbesondere, da die Faktoren, die die derzeitige Marktvolatilität antreiben, zu dauerhaften Störfaktoren und nicht nur zu kurzfristigen Problemen werden. „Die Gewissheit ist verschwunden“, heißt es in dem Bericht.

Von den befragten CXOs gaben nur 52 Prozent an, selektiv zu expandieren. Lediglich 35 Prozent gaben an, sich im „vollen Verteidigungsmodus“ zu befinden. Externe Belastungen wie geopolitische Instabilität und Handelsstörungen wurden von über drei Vierteln der Befragten als entscheidend für die Strategiegestaltung genannt. 72 Prozent gaben an, dass Inflation und Margendruck strukturelle Zwänge verursachen.

In einer Erklärung sagte Ian McGarrigle, Vorsitzender des WRC: „Das operative Umfeld für den Einzelhandel hat sich grundlegend verändert. Geopolitische Instabilität und Inflationsdruck sind mittlerweile die Norm und prägen die tägliche Realität für Unternehmen in allen Märkten. Einzelhändler:innen müssen überdenken, wie sie wachsen, wo sie investieren und wie schnell sie reagieren können.“

Anhaltende Umsetzungslücken erschweren gezielte Investitionen

Investitionen finden zwar weiterhin statt, doch die Unternehmen gehen gezielter vor. Sie konzentrieren sich hauptsächlich auf Kund:innenerlebnis und Personalisierung (72 Prozent), Künstliche Intelligenz (KI) und fortschrittliche Technologien (58 Prozent) sowie auf die Fähigkeiten der Lieferkette (56 Prozent). Dennoch gaben bemerkenswerte sieben von zehn Führungskräften an, dass sie nicht so schnell wie ihre Wettbewerber:innen von der Entscheidung zur Umsetzung gelangen können. Dies liegt zu einem großen Teil an einer anhaltenden Umsetzungslücke.

Hinsichtlich der KI sahen die CXOs sowohl Bedenken als auch Chancen. 98 Prozent der Führungskräfte waren besorgt, dass die KI-gestützte Suche die Sichtbarkeit der Marke verringern würde. „KI beginnt, den Moment zu vermitteln, bevor ein:e Verbraucher:in einen markeneigenen Touchpoint erreicht“, heißt es in dem Bericht. Dies unterstreiche die Bedeutung von Produktdaten, Content-Qualität und digitaler Präsenz.

Die Umsetzung von KI bleibt trotz des großen Vertrauens in die Technologie begrenzt. Obwohl 91 Prozent der CXOs erwarten, dass KI bis 2030 zum Standard gehören wird, haben nur 29 Prozent die notwendigen Daten- und Technologiegrundlagen geschaffen. Der Bericht identifiziert diese Lücke als eines der wichtigsten Risiken. „Die Organisationen, die sich in diesem Umfeld am schnellsten bewegen, sind nicht diejenigen mit den ausgefeiltesten KI-Modellen oder den ehrgeizigsten Transformationsplänen. Es sind diejenigen mit der operativen Infrastruktur, die es ihnen ermöglicht, auf die Erkenntnisse der KI zu reagieren.“

Geschäfte werden 2030 zum ‘Anker’ des Handels

Auch im stationären Einzelhandel entwickeln sich die Rollen weiter. Für 86 Prozent der Führungskräfte gelten Geschäfte nach wie vor als wesentlich für den Aufbau von Kundenbeziehungen. 81 Prozent sehen sie als den „Anker“ des Handels im Jahr 2030. Die Geschäfte selbst entwickeln sich zu Zentren für Fulfillment, digitales Engagement und Markenerlebnis.

Zu den Daten sagte Katie Foote, Senior Vice President (SVP) und Chief Marketing Officer (CMO) von Manhattan Associates: „Da die Erwartungen der Kund:innen steigen, ist Personalisierung kein nettes Extra mehr. Käufer:innen erwarten von Einzelhändler:innen, dass sie sie kennen, ihre Bedürfnisse vorhersehen und über alle Kanäle hinweg nahtlos liefern. Das geschieht nur, wenn Einzelhändler:innen KI auf Echtzeitdaten zu Lagerbestand, Bestellungen und Fulfillment anwenden können.

„Unified Commerce ist das, was diese Teile zusammenfügt und KI von einem Versprechen in eine vernetzte Erfahrung verwandelt, die Loyalität aufbaut und profitables Wachstum fördert. Dies wird angesichts der aktuellen makroökonomischen Trends und des volatilen globalen Umfelds noch wichtiger.“

Dieser Artikel wurde mithilfe von digitalen Tools übersetzt.

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World Retail Congress