Studie: KI-Werbung gefährdet Glaubwürdigkeit von Marken
Eine aktuelle Studie von ARD Media zeigt: Künstliche Intelligenz ist im Alltag vieler Menschen angekommen, wird im Medien- und Werbekontext jedoch weiterhin kritisch betrachtet. Zwar nutzt bereits jeder Zweite regelmäßig KI-Anwendungen, doch nur 44 Prozent fühlen sich im Umgang mit der Technologie gut informiert.
Besonders im Journalismus sehen viele Befragte den KI-Einsatz skeptisch. Während KI-gestützte Recherche und Datenanalyse mehrheitlich akzeptiert werden, stoßen vollständig generierte Inhalte wie Bilder oder Videos überwiegend auf Ablehnung - hier bewerten 66 Prozent der Befragten die KI-Nutzung als negativ. Ähnlich ambivalent fällt die Bewertung von KI in der Werbung aus. 70 Prozent der Befragten ist mindestens gelegentlich KI-generierte Werbung aufgefallen, zugleich bleibt die Erkennbarkeit begrenzt: 61 Prozent sind häufig unsicher, ob eine konkrete Werbemaßnahme mit KI erstellt wurde, und 63 Prozent geben an, KI-generierte Werbung sei schwer von klassischer Werbung zu unterscheiden. Somit kann KI Marken zwar moderner erscheinen lassen, zugleich aber deren Glaubwürdigkeit beeinträchtigen.
Große Bedeutung messen die Befragten der Transparenz bei. 77 Prozent halten eine Kennzeichnung KI-generierter Werbung für wichtig, und 60 Prozent geben an, dass Transparenz über den KI-Einsatz ihr Vertrauen in eine Marke erhöhen würde. Transparenz entwickelt sich damit zu einem wichtigen Steuerungsinstrument für Markenführung und Kommunikationsstrategie im Kontext von KI.
Die ARD Media GmbH ist die multimedial ausgerichtete Vermarktungsgesellschaft der öffentlich-rechtlichen ARD-Angebote in Deutschland. Das Unternehmen verkauft Werbezeiten und Sponsoring für das Fernseh-, Radio-, Audio- und Digitalangebot der ARD.
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