Südwest-Textilbranche verbittet sich Kritik an Arbeitgebern

Mit harten Worten macht die Textilbranche im Südwesten ihrem Ärger über die Corona-Politik Luft. Es sei nicht hinnehmbar, dass Unternehmen ermahnt würden, die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen, als sei bisher nichts passiert. "Wir tun seit März nichts anderes", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes Südwesttextil, Peter Haas, am Donnerstag. Quasi über Nacht hätten die Unternehmen die Büroarbeit in die Wohnungen der Mitarbeiter verlagert, während es der Staat in zehn Monaten nicht geschafft habe, Schulen zu digitalisieren und seine Dienststellen auch während der Ferien arbeitsfähig zu halten.


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