Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch hat 2017 nach zwei schwierigen Jahren zurück auf den Wachstumspfad gefunden. Der Nettoumsatz stieg um 5,4 Prozent auf 7,96 Milliarden Schweizer Franken (6,86 Mrd Euro) zu, wie die Swatch Group am Dienstag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen belief sich das Plus auf 5,8 Prozent. Damit hat sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte beschleunigt, nachdem die Gruppe im ersten Halbjahr währungsbereinigt um 1,2 Prozent zugelegt hatte.

Der Betriebsgewinn (Ebit) erhöhte sich um rund 25 Prozent auf 1,00 Milliarden Franken und die entsprechende operative Marge verbesserte sich auf 12,6 Prozent (VJ 10,7 Prozent).

Unter dem Strich verbleibt ein Reingewinn in Höhe von 755 Millionen nach 593 Millionen im Vorjahr. Nach der Senkung der Dividende im Vorjahr kommen die Aktionäre wieder in den Genuss einer höheren Zahlung: Je Inhaberaktie schlägt die Gruppe der Generalversammlung im Mai eine Dividende von 7,50 Franken (Vorjahr: 6,75) und je Namensaktie von 1,50 Franken (Vorjahr: 1,35) vor.

Mit den vorgelegten Jahreszahlen konnte Swatch die Vorgaben der Analysten auf allen Ebenen übertreffen. Im Vorfeld der Publikation haben Analysten im Durchschnitt mit einem Nettoumsatz von 7,82 Milliarden Franken, einem Ebit von 992 Millionen Frankenund einem Reingewinn von 748 Millionen Franken gerechnet. Die Dividende je Inhaberaktie wurde auf 7,10 Franken geschätzt.

Eine sehr starke Beschleunigung im Umsatz wurde in allen Preissegmenten verzeichnet, schreibt Swatch in der Medienmitteilung, insbesondere auch im unteren und mittleren Segment. Den stärksten Anstieg habe jedoch das Prestige- und Luxussegment gesehen. Omega habe eine sehr starke Beschleunigung im zweiten Halbjahr gezeigt und die Schmucksparte Harry Winston eine hervorragende Performance.

Wachstum hätten alle Regionen verbucht, am stärksten Asien/Pazifik. Voran kam der Konzern vor allem im Weihnachtsgeschäft. Im Dezember sei der zweitbeste Monatsumsatz in der Geschichte der Swatch Group realisiert worden, hieß es.

Das Unternehmen spricht für 2018 von einem guten Start in allen Segmenten und gibt einen positiven Ausblick mit zahlreichen neuen Produktlancierungen. Währungsbereinigt werde ein sehr dynamisches Wachstum erwartet. (dpa)

 

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