Swatch kürzt Dividende wegen Coronakrise um knapp ein Drittel
Der Nachfrageeinbruch im Zuge der Corona-Krise zwingt Swatch zu weiteren Maßnahmen. So schlägt der Verwaltungsrat der Hauptversammlung eine Kürzung der Dividende vor. Der hart vom Lockdown im Handel und der Tourismusindustrie betroffene Uhrenkonzern schützt so seine eigene Liquidität. Statt 8 Franken sollen pro Inhaberaktie nur noch 5,50 Franken ausgeschüttet werden, wie aus der am Freitag veröffentlichten Einladung zur Hauptversammlung hervorgeht. Besitzer von Namensaktien erhalten pro Anteil noch 1,10 Franken statt wie zuvor vom Verwaltungsrat beantragt 1,60 Franken. Insgesamt reduziert sich die Ausschüttung der Swatch Group damit um rund 31 Prozent oder knapp 300 Millionen Franken.
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