Der Finanzinvestor Apax strebt laut einem Pressebericht einen Börsengang des Textildiscounters Takko an. Demzufolge sind die Großbanken Credit Suisse und Deutsche Bank damit beauftragt, Takko aufs Parkett zu bringen, wie die "Börsen-Zeitung" (Dienstag) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet. Die Erstnotierung sei bis Ende des zweiten Quartals angestrebt.

Das Private-Equity-Haus hatte Takko 2010 vom Wettbewerber Advent übernommen. Damals war von einem Kaufpreis von 1,2 Milliarden Euro die Rede. Doch wie viele Wettbewerber in der Modebranche geriet Takko in den Strudel einer Branchenkrise, ausgelöst unter anderem durch Online-Konkurrenz wie Amazon oder Zalando.

Im März stehen mit der Siemens-Abspaltung Healthineers und der Deutsche-Bank-Tochter DWS zwei Milliarden-Börsengänge an. Deren Erfolg oder Misserfolg dürfte mit darüber entscheiden, ob 2018 ein gutes Jahr für Börsengänge in Deutschland wird. (dpa)

 

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