Textilspezialist Toray aus Japan stellt neue biobasierte Nylonfaser vor

Der japanische Textilspezialist Toray Industries, Inc., stellt Ecodear Nylon vor - ein umweltfreundliches, hochwertiges neues Nylon, das zu 60 Prozent aus biobasierten Rohstoffen gewonnen wurde.

Mit der neuen Technologie ist es Toray gelungen, für bewährte Toray-Materialien wie „Entrant“ und „Dermizax“ – die z.B. in der Sportbekleidung häufig verwendet werden - biobasierte Versionen herzustellen.

Ecodear Nylon ist zu 60 Prozent biobasiert und wurde mit Sebacinsäure entwickelt, die aus Castor-Bohnen gewonnen wird. Die resultierende Faser, die zunächst in Versionen mit 10, 20 und 50 Denier erhältlich ist, kann im gleichen Verfahren wie herkömmliches Nylon gesponnen werden. Ecodear Nylon ist nicht nur umweltfreundlich, sondern hat auch die Haltbarkeit und den weichen Griff, den die anderen Toray-Nylonprodukte haben.

Damit demonstriert Ecodear Nylon den Wert der vertikal integrierten Struktur von Toray, so das Unternehmen in einer Pressemeldung. Da Toray neben einem Textilunternehmen auch ein Chemikalienhersteller ist, können sie die Produktqualität von der Herstellung der Polymere bis zur Produktion der fertigen Garne konsequent kontrollieren.

Mit der Einführung neuer biobasierter Textiltechnologien wie Ecodear Nylon sowie dem kontinuierlichen Fortschritt bei der Verwendung recycelter Materialien reduziert sich die Menge an Erdöl, die in der Lieferkette der Stoffherstellung verwendet wird. Zudem kann auch der Kohlendioxidausstoß verringert werden.

Toray plant, das Textil im Herbst 2020 auf den Markt zu bringen und zielt dabei auf die Märkte für aktive Outdoor-Sportarten und Skifahren sowie auf den Freizeitsport ab. Toray ist in 29 Ländern und Regionen tätig und beschäftigt weltweit etwa 48.000 Mitarbeiter.

Foto: Toray

 

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