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Trotz Umsatzrückgang: Armani Group macht 2025 Fortschritte beim Ergebnis

Die italienische Modekonzern Giorgio Armani SpA musste im Geschäftsjahr 2025 Einbußen beim Umsatz hinnehmen. Gleichzeitig konnte das Unternehmen allerdings sein Ergebnis steigern.

Im vergangenen Jahr belief sich der Konzernumsatz auf 2,19 Milliarden Euro. Das entsprach einem Rückgang um 4,6 Prozent gegenüber 2024. Auf organischer Basis sanken die Erlöse um 2,8 Prozent.

Im eigenen Einzelhandel stieg der Umsatz währungsbereinigt um zwei Prozent, im Großhandelsgeschäft schrumpfte er allerdings um sieben Prozent. Die Einbußen spiegelten „vor allem den Rückgang der Großhandelsbestellungen und die verständliche Vorsicht der Vertriebspartner im allgemeinen Marktumfeld wider“, teilte der Konzern mit.

Der operative Gewinn steigt um zwei Prozent

Bei der operativen Rentabilität machte die Unternehmensgruppe hingegen Fortschritte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um 3,2 Prozent auf 152,7 Millionen Euro, der operative Gewinn (EBIT) erhöhte sich um zwei Prozent auf 52,6 Millionen Euro.

Das Unternehmen bekräftigte zudem seine solide Finanzlage. Laut einer Mitteilung beläuft sich das Eigenkapital auf rund zwei Milliarden Euro, die liquiden Mittel betragen rund 600 Millionen Euro.

Der Konzern will die Prinzipien seines verstorbenen Gründers bewahren

CEO Giuseppe Marsocci zog die Bilanz eines für den Konzern außergewöhnlichen Jahres. „Im Jahr 2025 haben wir nicht nur das 50. Gründungsjubiläum des Unternehmens erlebt, sondern leider auch den Tod unseres Gründers“, erklärte er in einem Statement. „Wir haben weiterhin bestmöglich im Sinne der von Herrn Armani vorgegebenen strategischen Linie gehandelt. Unsere Perspektive ist langfristig auf die Gruppe ausgerichtet und nicht auf die unmittelbare Maximierung des Gewinns.“

Der Konzernchef verwies zudem auf die aktuellen Unsicherheiten. „Wir beobachten und bewerten den Markt derzeit mit größter Aufmerksamkeit“, so Marsocci. „Wir stehen möglicherweise vor einem strukturellen Wandel in der Herangehensweise aktueller und potenzieller Verbraucher:innen an Luxus und Mode. Diesen müssen wir unbedingt berücksichtigen.“

CEO Giuseppe Marsocci Bild: Giorgio Armani

Für die kommenden Monate zeigte sich das Management zuversichtlich. „Heute mehr denn je spiegelt sich die Identität des Unternehmens und der Marke in den Gründungsprinzipien wider, die Herr Armani in seinem unternehmerischen Testament festgelegt hat“, betonte Marsocci. „Diese Werte sind in seinem Modell von Schönheit und zeitloser, diskreter Eleganz verwurzelt. Zusammen mit der Idee eines soliden und umsichtigen Unternehmens sind sie heute äußerst aktuell, wenn nicht sogar relevanter als je zuvor.“

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