Trotz Umsatzrückgang: Salvatore Ferragamo verringert Jahresverlust
Der italienische Modekonzern Salvatore Ferragamo SpA hatte bereits Ende Januar verkündet, dass er im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrückgang hinnehmen musste. Am Mittwochabend teilte das Unternehmen nun mit, dass es seinen Verlust erheblich verringern konnte.
Dank umfangreicher Kostensenkungen sank der operative Verlust, der 2024 bei 49,0 Millionen Euro gelegen hatte, um 56,3 Prozent auf 21,4 Millionen Euro. Der auf die Anteilseigner entfallende Nettoverlust ging um 27,4 Prozent auf 49,4 Millionen Euro zurück.
Der Jahresumsatz belief sich den nun veröffentlichten Zahlen zufolge auf 976,5 Millionen Euro. Das entsprach einem Rückgang um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im zweiten Halbjahr 2025 konnte der Konzern aber seinen Abwärtstrend bremsen. In den Monaten Juli bis Dezember erreichte der Umsatz eine Höhe von 503 Millionen Euro und lag damit lediglich um 1,8 Prozent (währungsbereinigt -0,4 Prozent) unter dem entsprechenden Vorjahresniveau.
Im vierten Quartal belief sich der Umsatz demnach auf 282 Millionen Euro. Das entsprach einem Rückgang um 3,2 Prozent (währungsbereinigt -2,0 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dabei verzeichnete der eigene Einzelhandel ein währungsbereinigtes Wachstum um 6,3 Prozent, während der Umsatz im Großhandelsgeschäft rückläufig war.
Im Gesamtjahr musste der Konzern Einbußen in allen Marktregionen hinnehmen. In Europa sanken die Erlöse um 4,4 Prozent (währungsbereinigt -6,5 Prozent) auf 235,6 Millionen Euro, in Japan um 6,0 Prozent (währungsbereinigt -3,0 Prozent) auf 78,0 Millionen Euro und in den übrigen Ländern des asiatisch-pazifischen Raums um 15,6 Prozent (währungsbereinigt -11,5 Prozent) auf 246,0 Millionen Euro.
In Nordamerika ging der Umsatz um 0,9 Prozent auf 304,8 Millionen Euro. Währungsbereinigt legte er allerdings um 3,1 Prozent zu. In Zentral- und Südamerika sanken die Erlöse um 1,4 Prozent auf 79,8 Millionen Euro, währungsbereinigt stiegen sie um 7,9 Prozent.
Das Management erläuterte die Entwicklung im vergangenen Jahr. „In einem volatilen globalen Umfeld, das von geopolitischen Spannungen und makroökonomischer Instabilität geprägt ist, die die Verbrauchernachfrage belasten, haben wir im zweiten Quartal des vergangenen Jahres mit einer sorgfältigen Neupositionierung unserer Marke begonnen“, heißt es in ein er Mitteilung. „Diese Neupositionierung soll in Übereinstimmung mit den Werten unseres Erbes eine vollständige Abstimmung von Design, Produktangebot, Kommunikation und Vertrieb mit den dynamischen Erwartungen der Verbraucher:innen gewährleisten.“
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