Die tschechischen Wettbewerbshüter haben ein Bußgeld in Höhe von umgerechnet 1,8 Millionen Euro gegen die Metro-Tochter Makro verhängt. Das teilte die Behörde UOHS am Donnerstag in Brünn (Brno) mit. Die Großhandelskette habe in den Jahren 2016 bis 2018 gegen ein Gesetz gegen die Marktmacht des Handels verstoßen. Konkret hätten Lieferanten für Logistik- und Marketingleistungen wie die Reservierung der Verkaufsfläche bezahlen müssen.

Die erlaubte Höhe von drei Prozent des Jahresumsatzes des Lieferanten sei dabei überschritten worden, hieß es. Der Lieferant wurde nicht genannt. Die Entscheidung sei rechtskräftig, da Makro den Bescheid im Rahmen eines Vergleichs mit der Behörde akzeptiert habe. Der Selbstbedienungs-Großhändler, Teil von Metro Cash & Cash International, betreibt in Tschechien 13 Märkte, darunter allein drei in der Hauptstadt Prag. (dpa)

 

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