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Umfrage: 40 Prozent wollen zu Ostern weniger Geld ausgeben

Viele Menschen in Deutschland halten sich einer Umfrage zufolge mit Ostereinkäufen zurück. 40 Prozent wollen inSupermärkten und Discountern weniger für Osterartikel ausgeben als im vergangenen Jahr. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsunternehmens YouGov hervor.

52 Prozent geben an, gleich viel einkaufen zu wollen, 6 Prozent planen mit mehr Ausgaben. Frauen sind nach Angaben von YouGov besonders zurückhaltend. 46 Prozent möchten weniger ausgeben als im Vorjahr, bei Männern liegt der Anteil bei 34 Prozent.

YouGov-Marktforscherin Silvia Rothmann-Falk nennt dafür mehrere Gründe. „Wir stellen aktuell fest, dass das Ostergeschäft im Lebensmitteleinzelhandel stark von Preisbewusstsein geprägt ist.“ Neben gestiegenen Preisen trage auch ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein in den Familien dazu bei, dass Verbraucher:innen selektiver einkaufen oder ganz verzichten. YouGov hat mehr als 2.000 Menschen ab 18 Jahren befragt.

Einzelhandel erwartet 2,1 Milliarden Euro Umsatz

Der Einzelhandel erwartet im diesjährigen Ostergeschäft ein Umsatzminus von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet mit Erlösen von etwa 2,1 Milliarden Euro. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage in seinem Auftrag hervor. 500 Verbraucherinnen und Verbraucher wurden dafür vom Handelsforschungsinstitut IFH Köln befragt.


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