Die Mehrheit der Bundesbürger bezahlt einer Umfrage zufolge auch im Urlaub am liebsten bar. Demnach hält jeder zweite Deutsche (53,7 Prozent) Bargeld für das wichtigste Zahlungsmittel auf Reisen. Erst danach folgt für 26,4 Prozent der Einsatz von Kreditkarten und für 13,5 Prozent die Girokarte. Reiseschecks spielen mit 1,2 Prozent praktisch kaum mehr eine Rolle. Das ergab eine repräsentative TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag) vorliegt. Befragt wurden mehr als 1000 Menschen über 16 Jahren.

Für einen einwöchigen Europa-Urlaub stecken die Deutschen laut der Umfrage durchschnittlich 480 Euro bar ins Reisegepäck. Jeder Fünfte (22,5 Prozent) hat 500 bis 1000 Euro dabei, elf Prozent zwischen 1000 und 5000 Euro. Gut 30 Prozent der Befragten haben zwischen 200 und 400 Euro bar dabei.

Dabei nehmen Männer (583 Euro) in der Regel mehr Bares mit als Frauen (380 Euro), Ostdeutsche (566 Euro) mehr als Westdeutsche (463 Euro). Den höchsten Barbetrag haben über 60-Jährige in der Tasche (557 Euro), den geringsten die 30- bis 39-Jährigen (356 Euro), so das Ergebnis der Umfrage. (dpa)

 

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