Der Sportartikelhersteller Under Armour ist im ersten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich stand ein Minus von 30 Millionen US-Dollar (25 Mio Euro), wie der Nike-Konkurrent am Dienstag in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Verlust lediglich 2,3 Millionen Dollar betragen. Under Armour machte hohe Sonderkosten wegen des Konzernumbaus für das schlechte Ergebnis verantwortlich.

Doch auch im Tagesgeschäft läuft es nicht mehr so rund wie früher. Under Armour setzt vor allem der verschärfte Konkurrenzkampf auf dem US-Heimatmarkt zu, wo insbesondere der deutsche Rivale Adidas zuletzt den Druck erhöhte. Dank starken Wachstums im Ausland legte der konzernweite Umsatz zwar dennoch um rund sechs Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar zu. Ein verhaltener Geschäftsausblick ließ den Aktienkurs im frühen US-Handel aber trotzdem um vier Prozent sinken. (dpa)

 

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