Der US-Sportartikelkonzern Under Armour hat nach einem guten Jahresauftakt die Gewinnprognose leicht erhöht. So erwartet der Adidas-Konkurrent nun ein operatives Ergebnis von 220 Millionen bis 230 Millionen Euro, wie Under Armour am Donnerstag in Baltimore mitteilte. Zuvor hatte das Unternehmen das untere Ende der Spanne bei 210 Millionen Euro gesehen. Das Ergebnis je Aktie soll nun bei 0,33 bis 0,34 Dollar nach zuvor erwarteten 0,31 bis 0,33 Dollar liegen.

Beim Umsatz erwartet Under Armour 3 bis 4 Prozent Plus. Dies liegt an einem zu erwartenden stagnierenden Geschäft in Nordamerika. Im ersten Quartal hatte Under Armour hier wie im Quartal zuvor einen Rückgang hinnehmen müssen. Insgesamt stiegen die Umsätze leicht um 2 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar. Während die Nordamerika-Umsätze sanken, konnte der Sportartikelhersteller im internationalen Geschäft im zweistelligen Prozentbereich zulegen, angetrieben von einem starken Wachstum in der Region Asien-Pazifik. Unter dem Strich verdiente Under Armour 22 Millionen Dollar oder 0,05 Dollar je Aktie. Das war besser als von Analysten erwartet, die im Schnitt lediglich mit dem Erreichen der Gewinnschwelle gerechnet hatten. Im Vorjahr hatte das Unternehmen wegen Umbaukosten einen Verlust von 30 Millionen Dollar erzielt. (dpa)

 

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