Nach einem Zehn-Jahres-Hoch hat sich das Defizit der US-Handelsbilanz im November deutlich verringert. Das Defizit fiel um 6,4 Milliarden auf 49,3 Milliarden US-Dollar, wie das amerikanische Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Im Vormonat hatten die USA das höchste Defizit seit zehn Jahren verzeichnet.

Defizite im Außenhandel sind unter US-Präsident Donald Trump nicht gern gesehen. Seiner Ansicht nach kommt ein chronischer Überschuss der Einfuhren über die Ausfuhren einer unfairen Behandlung durch das Ausland gleich. Zur Defizitverringerung übt Trump Druck auf große Handelspartner wie China oder die EU aus, damit diese mehr aus den USA importieren. Ökonomen sind dagegen der Ansicht, dass das chronische Handelsdefizit vor allem Folge eines beständig hohen Konsums und geringer Ersparnisbildung in den USA ist. (dpa)

 

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