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Wegen Compliance-Verstößen: Prada trennt sich von 222 Zulieferern

Das italienische Luxusmodehaus Prada hat in den letzten fünf Jahren die Zusammenarbeit mit 222 Lieferanten wegen Compliance-Verstößen beendet. Dies ist das Ergebnis einer „Null-Toleranz“-Prüfung, die als Reaktion auf Vorwürfe von missbräuchlichen Arbeitsbedingungen in den Lieferketten der Modebranche eingeführt wurde. Die britische Zeitung Financial Times berichtete über die Zahlen, die Prada zur Verfügung stellte und gegenüber FashionUnited bestätigte.

Seit 2020 hat das Mailänder Unternehmen mehr als 850 Inspektionen bei Lieferanten und Subunternehmern durchgeführt. Die Resultate von mehr als einem Viertel dieser Überprüfungen veranlassten das Modehaus, ihre Lieferantenliste zu verkleinern, weil arbeitsrechtliche Verstöße festgestellt wurden. Prada verfügt aktuell über rund tausend Lieferanten und Subunternehmer in Nord- und Mittelitalien.

Ende November bekräftigte die Unternehmensleitung, dass das von der Prada-Gruppe entwickelte Produktionsmodell auch eine direkte Kontrolle der Lieferkette umfasst, um ein echtes „Made in Italy“ zu garantieren.

„Wir haben beschlossen, die Namen der Lieferanten zu veröffentlichen, auf die wir besonders stolz sind. Wie Sie wissen, werden wir langfristig ohnehin alle offenlegen“, erklärte Lorenzo Bertelli, der Chief Marketing Officer und Leiter der sozialen Unternehmensverantwortung der Prada-Gruppe, im Rahmen eines Treffens mit Medienvertreter:innen. „Das Unternehmen ist nicht gesetzlich verpflichtet, alle Ebenen der Produktionskette offenzulegen. Wenn sich eines Tages die Berichterstattungsvorschriften ändern, werden wir sehr gerne 100 Prozent offenlegen, aber es muss für alle gleich sein. Aber warum sollten wir heute Wettbewerbern einen Vorteil verschaffen, die Informationen über unsere Produktionskette sammeln könnten?“

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