Auch in der zehnten Runde der Tarifverhandlungen für die 14 000 Beschäftigten der Warenhauskette Karstadt war am Dienstag in Frankfurt nach Angaben der Gewerkschaft Verdi zunächst noch kein Durchbruch in Sicht. Verdi fordert in den nun schon fast zwei Jahren andauernden Gesprächen eine Rückkehr in die Tarifbindung, die das Unternehmen im Mai 2013 verlassen hatte. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Arno Peukes, hatte dem Unternehmen zuvor in einem Gespräch mit der «Stuttgarter Zeitung» (Dienstag) vorgeworfen, vor allem bei den Personalkosten sparen zu wollen. Er habe bisher nicht das Gefühl, dass es ein tragfähiges Konzept gebe, sagte er.

Die Gewerkschaft fordert außerdem neue Investitionen in die Häuser. Derzeit gingen die Investitionen oft nicht über Schönheitsreparaturen hinaus, meinte Peukes. Zudem würden die Investitionen zu einem großen Teil durch Einsparungen bei den Mitarbeitern getragen. (DPA)

 

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