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Witt-Gruppe

Witt-Gruppe veröffentlicht Nachhaltigkeitsziele und bisherige Ergebnisse

Von Regina Henkel

27. Mai 2021

Die Witt-Gruppe aus Weiden, zu der die Marken Witt Weiden und seit 2019 Heine gehören, hat die Ergebnisse der bisherigen Nachhaltigkeitsbemühungen bekannt gegeben und veröffentlicht darüber hinaus weitere Ziele. So hat die Gruppe im Jahr 2020 die CO2-Emissionen planmäßig im Vergleich zum Basisjahr 2006 halbiert. Gelungen sei das über den Einsatz von 100 Prozent Ökostrom an den eigenen Standorten und in den Filialen, die Verlagerung von Luftfracht auf den Seeweg und Energieeffizienzmaßnahmen im Bereich der Beleuchtung sowie der Wärme- und Kälteerzeugung. Bis 2030 will die Witt-Gruppe nun klimaneutral werden. Treibhausgasemissionen, die nicht reduziert werden können, sollen kompensiert werden.

Im Bereich der Bekleidungsprodukte wollte Witt bis 2020 alle Baumwollartikel auf 100 Prozent nachhaltige Baumwolle umstellen, wobei die Baumwolle entweder nach GOTS oder OCS zertifiziert sein sollte oder aus der Initiative Cotton made in Africa stammt. „Die Herausforderung hierbei war insbesondere die Umstellung von Kleinstfasermengen, weshalb wir letztendlich 98 Prozent unserer Baumwollartikel umstellen konnten“, erläutert Erhard Wagner, Bereichsleiter Corporate Responsibility. Die 100 Prozent sollen aber bald erreicht werden. Als nächstes soll die Umstellung weiterer Faserarten wie Viskose und Polyester folgen, die durch nachhaltigere Alternativen ersetzt werden sollen. 2025 soll das Sortiment aus 65 Prozent nachhaltigen Fasern bestehen.

Für den Bereich Verpackung und Versand will die Gruppe, zu der 22 Online-Shops gehören, auf 100 Prozent nachhaltige Verpackungen umstellen, und zwar schon bis Ende 2023. Das Ziel ist erreicht, wenn alle Verpackungen einen Anteil von mindestens 80 Prozent an recycelten Materialien aufweisen. Seit 2021 testet die Gruppe mögliche Alternativen.

Seit 1987 ist das Unternehmen Teil der Otto Group und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020/21 einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro mit einem Onlineanteil von rund 35 Prozent.