Zukunft gesichert: Takko bekommt Millionen-Kredit

Der Fortbestand von Takko ist vorerst gesichert. Der Modehändler bekommt einen Überbrückungskredit, um durch den Liquiditätsengpass zu kommen, der durch den erneuten Lockdown ausgelöst wurde.

Nachdem die Verhandlungen des Textildiscounters mit dem Bundesland Nordrhein-Westfalen gescheitert sind, verliefen weitere Gespräche für zusätzliche Finanzmittel erfolgreicher, teilte Takko am Montag mit. Takko bekommt den Überbrückungskredit in Höhe von 54 Millionen Euro von Investoren, mehreren Banken und seinem Eigentümer Apax Partners, einem Investmentunternehmen aus London.

Öffnungsperspektive gibt Zuversicht

Seinen Finanzierungsbedarf für den Kredit hat Takko durch die teilweise mögliche Wiedereröffnung des stationären Einzelhandels und die daraus resultierende hohe Kundennachfrage senken können.

„Wir freuen uns, dass wir so schnell eine Lösung gefunden haben. Der Kredit ermöglicht es uns, kurzfristig unsere operativen Kosten zu decken und den Fortbestand unseres kerngesunden Unternehmens zu sichern”, sagte Karl-Heinz Holland, Interims-CEO Takko. „Der verlängerte Lockdown hatte Takko Fashion absolut unverschuldet in eine finanzielle Extremsituation gebracht, die die Aufnahme dieses Überbrückungskredits notwendig macht. Dank unseres nachhaltig erfolgreichen Geschäftsmodells sind wir zuversichtlich, die Gelder schnell zurückzahlen zu können.”

Takko sei optimistisch den bisher erfolgreichen Wachstumskurs mittelfristig wieder fortsetzen zu können, heißt es in der Mitteilung. Durch den Kredit kann das Unternehmen nun wieder durchatmen und sich auf das Tagesgeschäft konzentrieren.

Takko Fashion betreibt mehr als 1900 Filialen in 17 Ländern und beschäftigt fast 18.000 Mitarbeiter. Vor der Corona-Krise habe das Unternehmen 2019 das wirtschaftlich erfolgreichste Geschäftsjahr seit zehn Jahren gehabt, betonte Takko.

Foto: Takko Fashion GmbH

 

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