Apropos ruft Handel zu Kampagne gegen Gewalt in Innenstädten auf
Der Modehändler Apropos ruft den stationären Handel dazu auf, gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Die Initiative ist eine Reaktion auf die jüngsten Ausschreitungen in mehreren europäischen Städten.
Unter dem Motto „[Stadtname] ist so viel besser als das“ sollen sich Händler:innen der Kampagne anschließen und sich für ein respektvolles Miteinander und lebendige Innenstädte einsetzen, teilte Apropos am Donnerstag mit. Anlass seien Berichte über gewaltsame Ausschreitungen, Plünderungen sowie zerstörte Geschäfte, Gebäude und Denkmäler in Paris, Lyon, Marseille und Mailand, von denen auch Geschäftspartner des Unternehmens betroffen seien. Für den 31. Oktober werde zudem in deutschen Städten zu Protestkundgebungen aufgerufen.
Der Apropos-Store in der Kölner Mittelstraße sei kürzlich selbst von Gewalt betroffen gewesen. Das Unternehmen wolle die Ereignisse in den Nachbarländern jedoch ausdrücklich nicht mit dem Vorfall in Köln gleichsetzen. Es gehe vielmehr um die übergreifende Botschaft, dass Gewalt kein Mittel sei, um Unmut auszudrücken.
Die in Deutschland geplanten Proteste stünden unter anderem unter Slogans wie „Gen Z regelt das“ und griffen Themen wie Kapitalismus und steigende Preise auf. Gegen diese Inhalte richte sich die Kampagne nicht, sondern gegen die zunehmende Gewalt und Aggression, mit der Konflikte auf der Straße ausgetragen würden. Die Initiative verstehe sich ausdrücklich nicht als politische Positionierung und richte sich nicht gegen friedlichen Protest.
Auf den Schaufenstern des Kölner Stores stehe bereits „Köln ist so viel besser als das“. Händler:innen in anderen Städten könnten die Botschaft mit dem Namen ihres Standorts aufgreifen, etwa als Schaufensterbotschaft, als Social-Media-Beitrag oder gemeinsam mit benachbarten Geschäften, und unter dem Hashtag #WirSindBesserAlsDas teilen. Angesprochen seien Unternehmen aller Branchen, von Mode-, Beauty- und Möbelgeschäften über Lebensmittelhändler und Drogeriemärkte bis hin zu Kiosken und Gastronomiebetrieben.
„Unsere Städte leben von den Menschen, die sie gestalten, von den Geschäften, Cafés und Restaurants, von Begegnungen und dem täglichen Miteinander. Wir möchten mit unserer Botschaft daran erinnern, was unsere Städte ausmacht. Gewalt und Zerstörung dürfen nicht das Bild bestimmen“, so die Apropos-Geschäftsführer Klaus Ritzenhöfer, Daniel Riedo und Henning Korb.
Dieser Beitrag wurde mithilfe von KI erstellt.
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