Baby Yoda: Wie der Handel auf den Meme-Hype aufspringt

Ob Sie nun die Disney+-Flaggschiff-Fernsehserie “The Mandalorian” gesehen haben oder nicht, die Chancen stehen gut, dass Sie Memes von der Hauptfigur, Baby Yoda, gesehen oder gehört haben, die dank der sozialen Medien schnell zu einer Sensation geworden sind.

Der Charakter, der je nachdem, mit wem man spricht, entweder liebenswert oder lästig niedlich ist, ist in die seltsame und oft unerklärliche Welt des Internetruhms aufgestiegen und bringt, wie so oft, eine perfekte Merchandising-Möglichkeit mit sich, aus der Marken Kapital schlagen können. Schließlich gibt es dort, wo das Internet ist, auch die Möglichkeit, Produkte zu verkaufen.

Meme-Hype treibt Modeverkäufe an

Seit die erste Episode der Star Wars-Spin-Off-Show am 12. November in den USA ausgestrahlt wurde - praktischerweise kurz vor der weihnachtlichen Einkaufszeit - erschienen laut der Datenanlysefirma Edited 103 Baby Yoda-Produkte im DOB in den USA, vorwiegend auf T-Shirts, Pullovern und Kapuzenpullovern. Im gleichen Zeitraum wurden in der HAKA 257 mit “Baby Yoda”-bezeichnete Artikel online verzeichnet, wobei Kohl's, BoxLunch, Walmart und Hot Topic am meisten auf diese Produkte setzten. Die Artikel wurden ausverkauft und Baby Yoda-T-Shirts und -Pullovern wurden bereits bei Kohl und Target nachbestellt.

Baby Yoda: Wie der Handel auf den Meme-Hype aufspringt
Bild: Merchandise Jets (links), Kohl's (Mitte) und Walmart, mit freundlicher Genehmigung von Edited

Die Sendung wurde bisher nur in den USA ausgestrahlt, was bedeutet, dass die europäischen Einzelhändler einen Vorsprung haben, um sich auf die Markteinführung der Serie vorzubereiten und am Star Wars-Tag am 4. Mai dafür zu werben, so Edited. In Großbritannien ist der Fast-Fashion-Einzelhändler Primark, der dafür bekannt ist seinen Finger am Puls der Pop-Kultur haben und dementsprechend Produkte herausbringen, und Missguided die einzigen Einzelhändler, die bisher aus dem Baby-Yoda-Hype Kapital schlagen.

Die Produkte von mit dem Konterfei Baby Yodas werden hauptsächlich auf drei verschiedene Arten von Einzelhändlern verkauft: In Form grafischer T-Shirts - laut Edited sind die einfachste und häufigste Art und Weise, um aus der Figur Kapital zu schlagen, wenn man eine Lizenz dafür hat; daneben sind auch Kostüme, wie Ganzkörper-Halloween-Outfits, Kapuzenpullis, Hüte und tragbare Ohren, sowie Nachtwäsche grafische Pyjama-Sets, Bademäntel und Hausschuhe beliebt.

Baby Yoda: Wie der Handel auf den Meme-Hype aufspringt

Déjà-vu

Eine ähnliche Meme-Sensation aus dem Film ‘Guardians of the Galaxy Vol 2’, Baby Groot, sorgte für einen Hype um die Produkte, als der Film 2017 herauskam und dann erneut im Dezember 2017 während der Weihnachtszeit. Die USA waren der wichtigste Markt, um aus dem viralen Erfolg der Figur Kapital zu schlagen, wobei insbesondere Walmart einen Vorrat an verwandten Produkten auf Lager hatte. T-Shirts machten 73 Prozent der Produkte aus, während Nachtwäsche mit 15 Prozent die zweithäufigste Kategorie war. Edited bemerkte auch, dass fast kein Einzelhändler aus dem Kommunikations-Hype um Baby Groot Kapital schlug, wobei Hot Topic der einzige Einzelhändler war, der die Figur in E-Mails rund um den Filmstart präsentierte.

Dieser Artikel wurde zuvor auf FashionUnited.uk veröffentlicht. Übersetzung und Bearbeitung: Barbara Russ.

Headerbild: Baby Yoda, von Edited

 

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