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Belgische Modekette Paprika schließt alle niederländischen Filialen

Letzte Woche wurde bekannt, dass die niederländischen Filialen der ursprünglich belgischen Modekette Paprika geschlossen werden.
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Bild: Paprika
Von Wietse van der Veen

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Letzte Woche wurde bekannt, dass die niederländischen Filialen der ursprünglich belgischen Modekette Paprika geschlossen werden.

In einer Mitteilung in den sozialen Medien sowie in einer E-Mail an Stammkund:innen erklärte die Modekette: „Paprika passt sein Netzwerk an die Marktbedingungen an. In einem von ultraschneller Mode geprägten Markt bekräftigt Paprika sein Engagement für Qualität, Nachhaltigkeit und Service. In diesem sich wandelnden Umfeld sind wir leider gezwungen, die niederländischen Filialen zu schließen.“

Paprika wird in den Niederlanden weiterhin über den Onlineshop aktiv sein.

Paprika entscheidet sich für eine Neupositionierung

Paprika ist eine belgische Modemarke, die 2003 gegründet wurde und auf Plus-Size-Mode bis Größe 54 spezialisiert ist. Seit dem letzten Jahr arbeitet die Marke an einer neuen Markenidentität. Diese zeichnet sich durch einen zeitgemäßen Stil und einen starken Fokus auf Inklusivität aus.

Im Mittelpunkt der Kollektionen stehen Komfort, Qualität und Passform. Die Designs schmeicheln verschiedenen Silhouetten und eignen sich für unterschiedliche Anlässe. Inklusivität ist dabei nicht nur ein Ausgangspunkt für das Design, sondern auch für den Kontakt mit den Kund:innen – sowohl offline als auch online, wie FashionUnited bereits berichtete.

Seit 2020 durchlebt das Mutterunternehmen Cassis Paprika eine turbulente Phase. Ende 2020 übernahm das Unternehmen zunächst die Modemarke Promiss. Einige Jahre später suchte es nach zusätzlichem Kapital für die internationale Expansion, doch die Nachrichten wurden zunehmend negativ.

Anfang 2024 beantragten die Schwestermarken Cassis und Paprika Gläubigerschutz. Die Holdinggesellschaft der beiden Marken ging in Konkurs, die Marken selbst setzten ihren Betrieb jedoch gemeinsam fort. Anfang September 2024 wurde ein stilles Insolvenzverfahren im Hinblick auf eine mögliche Übernahme beantragt, nachdem zuvor Sanierungspläne gescheitert waren.

In den folgenden Monaten unterbreitete der luxemburgische Investmentfonds Futura Capital Fund ein Angebot für rund 70 Prozent des Filialnetzes und der Mitarbeitenden von Cassis Paprika. Dieses Angebot wurde später verbindlich erklärt. Das Gericht stimmte einem teilweisen Neustart unter der Leitung des Fonds zu. Dabei wurden 89 Filialen und Hunderte von Arbeitsplätzen erhalten, während rund 30 Prozent der Geschäfte endgültig geschlossen wurden. FashionUnited hat in den letzten Jahren regelmäßig darüber berichtet.

Aufgrund der Übernahme wurden die niederländischen Paprika-Filialen sowie der Onlineshop im Oktober 2024 vorübergehend geschlossen. Die Filialen öffneten bereits nach einer Woche wieder, der Onlineshop folgte im Dezember desselben Jahres. Im Mai 2025 gab die Marke bekannt, dass sie 89 Filialen in Belgien, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Deutschland betreibt.

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