Bericht: So begeistern niederländische Einzelhändler:innen ihre Kundschaft
Die Sieger:innen in den zwölf Kategorien der zweiten Ausgabe des Wettbewerbs ‚Leukste Winkel van Nederland‘ (ndl.: Der schönste Laden der Niederlande), organisiert vom niederländischen Branchenverband InRetail, stehen fest. Die Stimmen wurden nicht nur gezählt, sondern auch analysiert. So sollte die Frage beantwortet werden, was ein Geschäft zum ‚Besten‘ macht. Dafür besuchte die Jury einen Tag lang die nominierten Filialen, also die Top Zehn ihrer jeweiligen Kategorie. Der Bericht wurde während der Preisverleihung am Anfang des Monats von InRetail-Sprecherin Joyce Verdijk vorgestellt.
Persönlich, stimmungsvoll und kompetent ohne Verkaufsdruck
Laut Verdijk beginnt ein gutes Geschäft mit aufrichtiger persönlicher Aufmerksamkeit. „Die erste Begrüßung ist sehr wichtig“, sagte sie. „Selbst wenn man mit anderen Kund:innen beschäftigt ist, kann man trotzdem körperlich zeigen, dass man jemanden wahrnimmt.“ Aus dem Bericht geht hervor, dass der persönliche Kontakt von den Verbraucher:innen mehr geschätzt wird als Schnelligkeit oder Effizienz. Sich Zeit für das perfekte Verpacken eines Geschenks zu nehmen, muss kein Problem sein. Es kann auch eine Superkraft sein.
Der nächste Punkt, mit dem ein Geschäft punkten kann, ist eine warme Atmosphäre. Verdijk betonte, dass sich viel Feedback nicht auf die Produkte bezog, sondern auf das Gefühl im Geschäft. „Fühle ich mich willkommen oder vielleicht sogar zu Hause?“ Dieses Gefühl wird ihrer Meinung nach hauptsächlich durch das Verhalten des Verkaufspersonals bestimmt. „Man kann eine noch so schöne Einrichtung haben, aber wenn die Verkäufer:innen nicht entsprechend handeln, ist es umsonst.“
Ein dritter Faktor ist Fachkompetenz ohne Verkaufsdruck. Verbraucher:innen geben an, eine Beratung zu schätzen, die ihnen hilft und sie informiert, ohne dass damit direkt eine Erwartung verbunden ist.
Auch die sichtbare Leidenschaft der Inhaber:innen oder des Teams tritt in den Ergebnissen deutlich hervor. „Man merkt, wenn die Inhaber:innen selbst anwesend ist“, so Verdijk. „Die Begeisterung ist spürbar und wirkt sich auf das gesamte Geschäft aus.“
Kleine Extras wurden in den Begründungen für die Stimmabgabe oft ausdrücklich erwähnt. Dazu gehören zum Beispiel eine handgeschriebene Dankeskarte an der Kasse oder eine persönliche Note beim Verpacken nach den Wünschen der Kundschaft „Gerade solche kleinen Dinge werden enorm geschätzt“, sagte Verdijk.
Schließlich spielt auch die Verbundenheit mit der Nachbarschaft und der Gemeinschaft eine Rolle. Geschäfte, die sichtbar Teil ihrer Umgebung sind, bauen laut dem Bericht eine stärkere Bindung zu den Kund:innen auf. Sowohl Mens & Kinders, der landesweite Gewinner im Jahr 2026, als auch Toff by Kim, der Gewinner in der Kategorie Mode, sind ein Beweis dafür, wie sich dies in Loyalität niederschlägt.
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