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Ehemaliges Hannoveraner Kaufhof-Gebäude erhält neues Fassadenkonzept

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Galeria-Store in Hannover Credits: Ole Spötter für FashionUnited
Von Jule Scott

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In Hannovers Innenstadt nimmt die Zukunft des leerstehenden ehemaligen Kaufhof-Gebäudes an der Schmiedestraße Gestalt an. Nachdem das Warenhaus seit rund drei Jahren ungenutzt ist, soll nun zunächst die Außenfassade neugestaltet werden, teilte die Stadt Hannover am Donnerstag mit.

Für die architektonische Neugestaltung hatte Eigentümer Oliver Blume im Dezember 2025 gemeinsam mit dem Baudezernat der Landeshauptstadt eine Ideenkonkurrenz initiiert. Aus den eingereichten Entwürfen wählte die Jury den Vorschlag des international renommierten Architekturbüros Herzog & de Meuron aus Basel aus.

Das Siegerkonzept sieht vor, das ehemalige Kaufhof-Gebäude mit einem „luftigen Klinkerkleid“ zu versehen. Damit greifen die Architekt:innen die Tradition öffentlicher Backsteinbauten in Hannover auf. Gleichzeitig soll die neue Gestaltung dem bislang massiv wirkenden Warenhausbau mehr Offenheit, Licht und Leichtigkeit verleihen.

Doch nicht nur die Fassade des Gebäudes wird überarbeitet. Blume plane auch eine umfassende Neunutzung der Immobilie, um den Standort im Übergang zur Altstadt wiederzubeleben. Vorgesehen sind Laden- und Gastronomieflächen im Erdgeschoss. Darüber hinaus soll eine Berufsschule über drei Etagen einziehen. Ergänzt wird das Nutzungskonzept durch eine Sporthalle sowie Wohnappartements auf dem Dach.

Die sechs Fassadenentwürfe, die es neben dem Siegerkonzept in die engere Auswahl geschafft hatten, sind zudem vom 13. April bis zum 18. Mai in einer öffentlichen Ausstellung besichtigen. Diese findet in der ersten Etage der Bauverwaltung am Rudolf-Hillebrecht-Platz 1 in Hannover statt.

Galeria Karstadt Kaufhof
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Hannover