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John Lewis Partnership baut weitere 1.000 Stellen ab

Von Huw Hughes

16. Juli 2021

Einzelhandel

Image: John Lewis

Als Teil der laufenden Strategie zur Kostensenkung, hat das britische Handelsunternehmen John Lewis Partnership plc den Abbau von weiteren 1.000 Stellen in den John Lewis- und Waitrose-Filialen angekündigt.

Wie das Unternehmen mitteilte, zielt der Schritt auf eine Vereinfachung der Managementstrukturen ab. Das eingesparte Geld soll in Bereiche wie Kundenservice und Visual Merchandising reinvestiert werden. Ein Sprecher von John Lewis Partnership sagte in einer Stellungnahme: „Wir haben unseren Partnern unsere Absicht angekündigt, die Managementstrukturen in den Waitrose- und John Lewis-Filialen zu vereinfachen, was uns erlaubt, in das zu investieren, was für unsere Kunden am wichtigsten ist."

Als Teil seines Fünf-Jahres-Plans, der vorsieht, bis 2025 zu nachhaltigen Gewinnen zurückzukehren, hat der Einzelhändler innerhalb von etwas mehr als einem Jahr fast 4.000 Stellen abgebaut.

John Lewis will das Management umstrukturieren Anfang des Jahres meldete das Unternehmen einen Jahresverlust vor Steuern von 517 Millionen Pfund (rund 605 Millionen Euro) verglichen mit einem Gewinn vor Steuern von 146 Millionen Pfund (rund 171 Millionen Euro) ein Jahr zuvor, nachdem das Geschäft durch längere Ladenschließungen während des Lockdowns hart getroffen wurde.

Im März bestätigte das Unternehmen, dass es acht seiner 42 Filialen in Großbritannien nicht wieder eröffnen werde, da es sein Filialnetz angesichts des sich ändernden Einkaufsverhaltens "neu ausbalancieren" wolle. Dies steht im Einklang mit dem Plan des Unternehmens, sein Online-Angebot als Teil seiner digitalen Transformation zu stärken. Das Unternehmen, das bis 2025 einen Online-Anteil von 60 bis 70 Prozent anstrebt, kündigte im vergangenen Monat an, in den nächsten zwölf Monaten mehr als 100 Modemarken in sein Angebot aufzunehmen, indem es ihnen zum ersten Mal erlaubt, ihre Produkte direkt auf seiner Website zu verkaufen.

Das Unternehmen sagte, es wolle in den kommenden sechs Monaten 40 neue Marken hinzufügen, um ein "vielfältigeres Spektrum an Kunden" anzusprechen. Als Teil davon wird das Unternehmen einen verstärkten Fokus auf Plus-Size, nachhaltige und erschwinglichere Marken legen.

Dieser übersetzte Artikel erschien zuvor auf FashionUnited.uk.