Optimierung der digitalen Store- Experience kann Modehändlern einen Umsatzzuwachs von 25 Prozent bescheren

75 Prozent Einkaufserlebnisse werden bereits heute digital beeinflusst. So treibt das digitale Geschäft bereits mehr als ein Drittel aller Einzelhandelsumsätze an und beeinflusst darüber hinaus einen viel höheren Prozentsatz, schließt ein aktueller Bericht von BRP & Windstream Enterprise.

Die Studie ‘Retail’s Digital Crossroads: The Race to Meet Shopper Expectations” zeigt, dass im Segment Bekleidung und Schuhe die Online-Verkäufe 29 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen, während 17 Prozent des Ladenumsatzes auf Digital zurückzuführen sind.

Ein Einzelhändler mit einem Jahresumsatz von 1 Milliarde Dollar könnte durch eine hervorragende Shopping-Experience im Laden möglicherweise 260 Millionen Dollar mehr Umsatz machen. Darüber hinaus kann die Optimierung des Ladengeschäfts, in dem digitale und analoge Inhalte wirklich integriert werden, helfen, die Kunden zu halten und ihren Einkaufswert um etwa 25 Prozent zu steigern, während neue Kunden von Mitbewerbern gewonnen werden.

Investitionen in digitale Technologie erfordern eine bessere Anpassung an die Anforderungen der Verbraucher

Allerdings sind die Investitionen in die digitale und die Instore-Technologie meist nicht aufeinander abgestimmt, da die Investitionen der Einzelhändler nicht mit den Erwartungen der Verbraucher Schritt gehalten haben. Verbraucher schätzen Technologien, mit denen sie schneller einkaufen und bezahlen können, und bevorzugen eindeutig diejenigen Einzelhändler, die ihnen die Möglichkeit geben, ihre Checkout-Erfahrung zu kontrollieren.

Hinzu kommt, dass 71 Prozent der Verbraucher die Option, Self-Checkout zu verwenden, hochschätzten. Nur 42 Prozent der Einzelhändler können dies anbieten. Für 50 Prozent der Verbraucher ist es wichtig, dass sie die Möglichkeit haben, über eine mobile App auszuchecken, während nur 42 Prozent der Einzelhändler diese Option anbieten.

Der Zugang zu W-Lan im Laden wird von der Mehrheit der Verbraucher als eine Forderung angesehen, auf die sich Einzelhändler in den vergangenen Jahren eingelassen haben und in die sie viel investiert haben. In der Tat sagen die heutigen Verbraucher, dass W-Lan ihre Einkaufserfahrung verbessert. Jüngere Demografieen wie Millennials und Gen-Z bewerten diese Möglichkeit um 20 bis 40 Prozent höher als der Durchschnitt. Die Verbraucher entscheiden sich eher für Einzelhändler, die automatisierte Retouren anbieten

Retouren sind ein riesiger Problempunkt bei Verbrauchern und Einzelhändlern. Das geht so weit, dass 68 Prozent der Verbraucher eher bei einem Einzelhändler einkaufen, der eine automatisierte Rücknahme anbietet, als bei einem anderen, der dies nicht tut. Aber selbst wenn eine Handvoll Einzelhändler, darunter auch Walmart, dies testet, wissen nur 37 Prozent der Einzelhändler, welche Auswirkungen diese Funktion auf ihre Verkäufe haben wird. Nur 8 Prozent bieten bereits automatisierte Retourenprozesse an.

Laut dieser Studie steht Mobile im Mittelpunkt der Investitionen von Einzelhändlern: 50 Prozent der befragten Einzelhändler planen, in den nächsten 12 Monaten in mobile POS zu investieren, während der In-Store-Modus für Apps die Investition von 44 Prozent der Einzelhändler bestimmt. Andere Technologien, die im nächsten Jahr substanziell gefördert werden, sind Associate Tools (in die 42 Prozent der Einzelhändler investieren) und kontaktloses Bezahlen (38 Prozent der Einzelhändler wollen Geld in diese Technologien investieren).

Der Bericht ‘Retail’s Digital Crossroads: The Race to Meet Shopper Expectations’, der auf Untersuchungen von Incisiv basiert, kombiniert Erkenntnisse aus Umfragen von 1.212 Einzelhandelskonsumenten und 60 Führungskräften im Einzelhandel, um den Einfluss digitaler Produkte auf das Einkaufserlebnis zu verstehen.

Dieser Artikel wurde zuvor auf FashionUnited.uk veröffentlicht. Übersetzung und Bearbeitung: Barbara Russ

Bild: Pexels

 

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