Snap eröffnet erstes Beauty-Pop-up im Hamburger Alsterhaus
Snap bringt seine Augmented-Reality-Technologie ins Kaufhaus und eröffnet gemeinsam mit dem Alsterhaus in Hamburg ein Beauty-Pop-up, das gezielt die Generation Z ansprechen soll.
Die Fläche im Erdgeschoss des Hauses läuft vom 24. bis 29. August täglich von zehn bis 20 Uhr, teilte Snap am Dienstag mit. Es handle sich um das erste Snap Beauty Pop-up, das Beauty-Trends mit Augmented Reality erlebbar machen solle. Herzstück ist ein sogenannter AR Beauty Mirror, an dem Besucher:innen virtuelle Looks testen und die Ergebnisse direkt über digitale Kanäle teilen können. Ergänzt wird das Angebot um eine Fotobox und eine Custom Charm Bar, an der personalisierte Anhänger entstehen.
Unter dem Motto „Trend IRL“ – kurz für „In Real Life“ – greift das Pop-up nach Angaben des Unternehmens ein Einkaufsverhalten auf, das die junge Zielgruppe präge. Sie trenne nicht zwischen online und offline, sondern entdecke Trends digital, probiere sie im Geschäft aus und teile die Erfahrung anschließend wieder digital.
„Die Gen Z erwartet von Brands mehr als reine Produktpräsentation“, sagt Hannah Johnson, Strategieleiterin für die DACH-Region bei Snap. „Gemeinsam mit dem Alsterhaus zeigen wir, wie kreative AR-Strategien Marken helfen, genau diese Momente zu schaffen – indem sie Produkte erlebbar machen, digitale und physische Touchpoints verbinden und Aufmerksamkeit in echte Relevanz verwandeln.“
„Mit dem Snap Beauty Pop-up zeigen wir unseren Gästen, dass das Alsterhaus ein Ort der Begegnung und ein Ort zum Entdecken ist“, sagt Diana Brüssow, General Managerin im Alsterhaus. Digitale Kreativität, Design und echte Produkte verbänden sich hier zu einem Erlebnis, das den Zeitgeist des modernen Shoppings widerspiegele.
Nicht die Technik ist neu, sondern die Rollenverteilung
Virtuelle Anproben gehören im Beauty-Segment seit Jahren zum Standard, und Snap verkauft Augmented Reality bereits seit 2023 als Dienstleistung an den Handel – inklusive AR Mirrors als Hardware für die Verkaufsfläche, die zunächst bei Händlern wie Men's Wearhouse und Nike zum Einsatz kamen. Bemerkenswert am Hamburger Fall ist eher die Konstellation. Die Plattform tritt nicht als Technologielieferantin hinter einer Marke auf, sondern bespielt die Fläche unter eigenem Namen. Das Kaufhaus vermietet damit nicht an eine Beauty-Marke, sondern an einen Medienkonzern.
Für Modehändler:innen ist das Setup übertragbar, weil Snap dieselben Bausteine für Bekleidung anbietet, darunter virtuelle Anproben und eine Größenberatung, die Marken in eigene Apps und Shops einbinden können. Der eigentliche Anreiz liegt weniger im direkten Abverkauf als in der Messbarkeit. Wer einen Look am Spiegel testet und teilt, produziert Inhalte und Reichweite, die sich zählen lassen – anders als klassische Frequenz auf der Fläche. Offen bleibt allerdings, was eine Laufzeit von sechs Tagen an belastbaren Daten liefert und ob sich aus geteilten Looks tatsächlich Umsatz ableiten lässt. Zahlen zur Wirkung nennen beide Partner nicht.
Das Alsterhaus gehört zur KaDeWe Group, die seit Mitte 2024 vollständig der thailändischen Central Group gehört. Zur Gruppe zählen außerdem das KaDeWe in Berlin und der Oberpollinger in München.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion geprüft.
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