Steilmann erweitert Vertriebsstrukturen nach erfolgreichem Wholesale-Comeback
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Steilmann treibt nach ihrem Wholesale-Comeback den Ausbau ihrer Vertriebsstrukturen weiter voran. Nachdem die Marke zur Saison Herbst/Winter 2025 in den Großhandel zurückgekehrt war, investiert das Unternehmen nun verstärkt in Vertriebsteams, Showrooms und zusätzliche Flächenkonzepte im Handel, teilte die deutsche Modemarke am Freitag mit.
Im Mittelpunkt der Expansion steht laut Unternehmen insbesondere die personelle Verstärkung im Vertrieb. Ziel sei es, näher an den Verkaufsflächen zu agieren und sowohl den Fachhandel als auch Key-Account-Partner intensiver zu betreuen.
„Der Ausbau unserer persönlichen Kontaktpunkte ist für uns ein zentraler Erfolgsfaktor“, erklärt Brand Manager Gero Ebbinghaus. Gerade im Wholesale-Geschäft ermögliche die direkte Erlebbarkeit der Kollektionen bessere Orderentscheidungen und stärke die Zusammenarbeit mit Handelspartnern nachhaltig.
Auch Vertriebsleiterin Corinna Sebald, die bereits zum Relaunch Anfang 2025 die Vertriebsleitung übernommen hat, sieht im Ausbau der Vertriebsstrukturen einen wichtigen Hebel für die weitere Entwicklung der Marke. Die aktuellen Marktanforderungen verstehe das Unternehmen als Chance, die eigene Marktposition langfristig auszubauen.
Parallel dazu erweitert Steilmann seine physischen Vertriebspunkte. Neue Showrooms entstehen in der Halle 29 in Düsseldorf sowie in der Fashion Mall München. Ein weiterer Standort in Hamburg befindet sich nach Unternehmensangaben bereits in Planung.
Doch die Expansion umfasst nicht nur den Vertrieb, sondern auch die stationäre Präsenz der Marke. Während Steilmann im Sommer 2025 noch von rund 300 Verkaufspunkten in Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz sprach, liegt die Zahl inzwischen bei rund 400 Points of Sale im deutschen Fachhandel und bei strategisch wichtigen Key Accounts. Neu hinzugekommen sind Platzierungen bei Handelspartner:innenn wie Wöhrl, Holtex sowie dem Braun Modehaus Moers. Zudem konnte die Marke zusätzliche Shopflächen im Umfeld der V-Märkte erschließen.
Laut Sebald soll die Marke dabei unterschiedliche Händlerstrukturen bedienen, von großen Modehäusern bis hin zu regionalen Fachhandelspartnern. „In einer Zeit, in der Kund:innen genau auf das Preis-Leistungs-Verhältnis schauen, liefern wir das passende Konzept für jede Verkaufsfläche“, so die Vertriebsleiterin.
Die aktuell positive Entwicklung des Unternehmens führt es unter anderem auf seine kommerzielle Ausrichtung und die Preisstrategie zurück. Bereits beim Wholesale-Neustart hatte Steilmann betont, die Kollektionen etwa 20 bis 35 Prozent unter vergleichbaren Wettbewerbern zu positionieren. Besonders Knitwear und Hosen seien bei den ersten Orderrunden stark nachgefragt gewesen.